16
Feb

Museum erleben in Zeiten der Corona Pandemie – Wolfsburg, Berlin und Weimar

Kunstmuseum Wolfsburg

Foto: Marek Kruszewski

Das Kunstmuseum Wolfsburg im Herzen der Stadt wurde 1994 eröffnet und zeigt moderne und zeitgenössische Kunst, getragen durch die Kunststiftung Volkswagen.
Die Ausstellung greift vier Aspekte der erst 1938 gegründeten Industriestadt Wolfsburg auf: Modernität, Urbanität, Internationalität und Qualität.
Seit 1994 sammelt das Kunstmuseum Wolfsburg internationale zeitgenössische Kunst. Dazu gehören Werke der Spätmoderne rund um Minimal Art, Conceptual Art und Arte Povera. Jüngere Positionen schließen sich an.

In Zeiten von Corona bietet das Museum zudem ein umfassendes Online Angebot.
Das Curatorial macht Ausstellungen digital erlebbar in Form von interaktiven Storytelling Formaten, die ausführliche Hintergrundinformationen zu Ausstellungskonzepten, Kunst und Künstlern bieten.
Den Link zum Curatorial findet ihr hier:

https://curatorial.kunstmuseum.de/in-aller-munde/

Fotos: Marek Kruszewski (Bild1); MSCG (Bild 2)

 

Foto: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Der Ort, an dem sich die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet, erzählt eine 44-jährige Geschichte der politischen Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR.
Wo einst eine Großküche im Nordosten Berlins stand, wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein sowjetisches Speziallager errichtet. Im Keller des Gebäudes entstand nach Schließung des Lagers 1946 das zentral sowjetische Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland. Im April 1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis, erweiterte es im November 1960 durch einen Neubau und nutzte es bis Januar 1990 als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort inhaftiert, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen.
Die Geschichte des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses wird aber nicht nur vor Ort erzählt. Aufgrund der Schließungen der Museen, durch die Corona Pandemie, bietet die Gedenkstätte ein umfassendes Online Angebot:
Auf ihren Social-Media-Kanälen (Instagram: @stasigefaengnis Facebook: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen) werden 360°-Rundgänge durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis in deutscher und englischer Sprache mit den ehemals politisch Inhaftierten Edda Schönherz (https://youtu.be/BscJohc3GWA) und Hans-Jochen Scheidler (https://www.facebook.com/watch/?v=1080129762070341) angeboten.
Zudem fand am 10.12 zum Tag der Menschenrechte, ein Online Podium Tag statt.

Den Link dazu findet ihr hier:

https://youtu.be/pw7WLZY5z9M

 

 

Neues Museum, Foto: Thomas Müller

Klassik Stiftung Weimar

Die Klassik Stiftung Weimar bildet ein einzigartiges Ensemble von Kulturdenkmalen. Mit ihren zahlreichen Museen, Schlössern, historischen Häusern und Parks sowie den Sammlungen der Literatur und Kunst zählt sie zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands.
Zwölf Weimarer Liegenschaften sind in der Liste des Weltkulturerbens der UNESCO aufgeführt, davon gehören elf zum Ensemble „Klassisches Weimar“, das Haus am Horn zum Komplex „Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau“.
Die Klassik Stiftung Weimar kann man nicht nur vor Ort erleben, sondern auch bequem von zuhause aus. Digital können Sie alles rund um die Themen Weimarer Klassik, Moderne und Bauhaus sowie UNESCO-Weltkulturerbe entdecken.
Dafür öffnen Sie einfach den folgenden Link
https://www.klassik-stiftung.de/startseite/digital/

© Klassik Stiftung Weimar, Bestand Fotothek

21
Dez

Museum erleben in Zeiten der Corona Pandemie – ein erster Überblick

Stiftung Bauhaus Dessau

Foto: Meyer, Thomas, 2019 / OSTKREUZ

Die Ausstellung im Bauhaus Museum Dessau trägt den Titel „Versuchsstätte Bauhaus. Die Sammlung“. Sie erzählt mit über 1000 Exponaten die Geschichte der berühmten Schule in Dessau.
Mit rund 49.000 Objekten ist die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau die zweitgrößte und gleichzeitig eine der jüngsten Sammlungen zum Bauhaus weltweit. Vor allem Schülerarbeiten, Aufzeichnungen aus dem Unterricht, Entwürfe und Prototypen aus den Werkstätten prägen ihr Profil.
In einem Klima politischer Veränderung und kultureller Verunsicherung stellte die weltweit vernetzte Bauhausgemeinschaft die Konventionen der Lehre, des Zusammenlebens und der Geschlechterbeziehungen infrage. In Dessau stieß die Schule ebenfalls nicht nur auf Unterstützung, sondern auch auf Kritik. Versuchsstätte Bauhaus zeigt das konfliktreiche Ringen darum, Kunst und Gestaltung gesellschaftliche Relevanz zu verschaffen.

Solange Kultureinrichtungen ihre Pforten für Besucher geschlossen haben, bieten einige unserer Kunden diverse Veranstaltungen an, die man von zuhause aus erleben kann. Das Bauhaus Dessau stellt auf Instagram ( @bauhaus_dessau_foundation ), Facebook (Stiftung Bauhaus Dessau) und Twitter (@gropiusallee) jede Woche einen Bauhäusler vor. Dazu bieten Sie unterschiedliche Formate an, wie Hörstücke, „aus der Vitrine“, „3 Fragen an…“, „Director’s Choice (Lieblingsobjekt der Direktorin)“, DIY-Anleitungen und vieles mehr.
Auf Google Art & Culture gibt es außerdem Online-Ausstellungen und virtuelle Rundgänge durch die historischen Bauten. Den Link dazu findet ihr hier:
https://artsandculture.google.com/project/bauhaus

© Stiftung Bauhaus Dessau

 

Foto: Florian Monheim

Dommuseum Hildesheim

Nach der fünfjährigen Umbauzeit eröffnete das Dommuseum im April 2015 wieder seine Pforten und vereint Geschichte und Gegenwart, durch die unmittelbare Nähe zur Domkirche und dem angebundenen mittelalterlichen Kreuzgang in einzigartiger Weise. Die Ausstellung umfasst die Geschichte und Kultur vom Dom, Stadt und Bistum, dabei steht im Zentrum die zum Welterbe zählenden Werke mittelalterlicher Kunst. Zur Sammlung gehören Objekte wie das Große Ringelheimer Kruzifix und die Goldene Madonna Bischof Bernwards, die zu den frühen Beispielen vollplastischer Skulptur zählen. Zudem umfasst die Sammlung einen hervorragenden Bestand mittelalterlicher Bronzegüsse. Auch Arbeiten zeitgenössischer Künstler sind im Dommuseum vertreten, darunter Werke von Arnulf Rainer, Gerd Winner und Emil Cimiotti, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Werken bilden. Durch den Umbau erstrahlt das Dommuseum in völlig neuem Glanz und begeistert seine Besucher nicht nur durch seine besondere Ausstellung, sondern auch durch seine beeindruckenden Bauten.
Auf der Homepage des Museum Hildesheim gibt es Videos, in denen die Museumsführer*innen ihr Lieblingsobjekt vorstellen. Diese entstanden während des ersten Lockdowns. Den Link dazu findet ihr hier:
https://www.dommuseum-hildesheim.de/de

©Dommuseum Hildesheim

 

Von der Heydt Museum Wuppertal

Foto: VDHM

 

Das Von der Heydt Museum in Wuppertal hat nicht nur eine bewegende Geschichte, sondern zeichnet sich auch durch die Sammlungen, Ausstellungen, Skulpturen und Fotografien aus.
1892 gründete Eduard von der Heydt zusammen mit anderen einen Museumsverein in Elberfeld und schaffte es ein kleines Museum aufzubauen, in dem städtische Künstler ihre Werke ausstellen konnten. Im zweiten Weltkrieg wurden rund 1680 Werke beschlagnahmt oder zerstört. 1950 fand die Wiedereröffnung statt, hier standen nun die Türen zu neuen Ausstellungen offen. Da August von der Heydts Sohn Eduard großzügige Spenden an das Museum tätigte, übernahm das Museum zum Dank seinen Namen.
Mit rund 3000 Gemälde verschiedener Künstler, 400 unterschiedliche Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, 30000 Grafiken und Fotos aus der Renaissance bis hin zur heutigen Zeit und einer Bibliothek mit rund 100000 unterschiedlichen Kunstbüchern, bietet das Museum eine spannende Ausstellung für jeden.

Das von der Heydt Museum in Wuppertal bietet ihnen auch in Zeiten der Corona Pandemie ein großartiges Angebot. Mit dem Format „Museum to go“ kann man bequem die Ausstellung und das Museum durch Bilder, Videos und anderem Material erleben.
Den Link dazu findet ihr hier:
https://www.von-der-heydt-museum.de/museumtogo.html

13
Okt

Museen in ganz Deutschland – ein erster Überblick

Die ganze Welt unter einem Dach – Das Hessische Landesmuseum Darmstadt

Foto: Wolfgang Fuhrmannek

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt vereinigt zahlreiche unterschiedliche Sammlungen aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte.
Diese Breite an Ausstellungsbereichen verleiht dem HLMD seinen besonderen Charakter unter den bedeutenden Museen Europas.
Ebenso wie die Vielfalt, beeindruckt die Qualität der Sammlungen: Von Pieter Brueghel und Peter Paul Rubens über Arnold Böcklin, August Macke und Gerhard Richter umfasst die Gemäldesammlung über 440 ausgestellte Werke.
Im umfangreichen Bestand der Graphischen Sammlung befinden sich Zeichnungen von Albrecht Dürer, Michelangelo und Rembrandt van Rijn. Die Sammlung mittelalterlicher Schatzkunst und Elfenbeinarbeiten zählt zu den kostbarsten ihrer Art. Auch die Jugendstilabteilung mit ihrer Schmucksammlung oder Raumensembles von Henry van de Velde ist weltweit bekannt. Zu den international bedeutenden Beständen gehört weiter der weltweit größte Werkkomplex von Joseph Beuys.
Auch die zahlreiche Objekte der naturhistorischen Sammlungen finden sich im Landesmuseum wieder, darunter unter anderem die Skelettherde von über 100 Tieren.
Neben seiner vielfältigen Ausstellung, glänzt das Landesmuseum als Gesamtkunstwerk, durch die Architektur von Alfred Messel, mit seinen beeindruckenden Bauten.
Ein Besuch im Landesmuseum lohnt sich aus vielen Gründen.
Das WWS Strube Team begrüßt Sie dabei herzlich und stellt sicher, dass ihr Museumsbesuch zu einem echten Erlebnis wird!

 

Foto: historisches Museum Bremerhaven

Ein historischer Einblick in die Geschichte einer Seestadt

Das mehrfach preisgekrönte Historische Museum Bremerhaven präsentiert die Geschichte, Kunst und Kultur der Seestadt und ihrer Umgebung direkt am Ufer der Geeste.
Die Ausstellungsfläche umfasst 3300 Quadratmeter und führt die Besucher auf eine spannende Zeitreise, die von den frühesten Spuren menschlichen Lebens im Elbe-Weser-Dreieck bis in einen Kinosaal der 1950er Jahre führt.
Einige Beispiele der vielfältigen Lebens- und Arbeitswelten des Museums, bilden Szenen vom Hafenumschlag, ein Fischladen, eine begehbare Hafenkneipe, eine komplett historische Werft mit Schiffbauplatz oder auch eine Maschinenhalle mit betriebsbereiten Dampf- und Kältemaschinen.
Das historische Museum Bremerhaven bietet denen, die schon immer einen Einblick in die Geschichte der Stadt erleben wollten, eine spannende Ausstellung, in der das WWS Strube Team sicherstellt, dass ihr Besuch zu einem besonderen Erlebnis wird.

 

Das Dommuseum Hildesheim

Foto: © Dommuseum Hildesheim, (Florian Monheim)

Nach der fünfjährigen Umbauzeit eröffnete das Dommuseum im April 2015 wieder seine Pforten und vereint Geschichte und Gegenwart, durch die unmittelbare Nähe zur Domkirche und dem angebundenen mittelalterlichen Kreuzgang in einzigartiger Weise. Die Ausstellung umfasst die Geschichte und Kultur vom Dom, Stadt und Bistum, dabei steht im Zentrum die zum Welterbe zählenden Werke mittelalterlicher Kunst. Zur Sammlung gehören Objekte wie das Große Ringelheimer Kruzifix und die Goldene Madonna Bischof Bernwards, die zu den frühen Beispielen vollplastischer Skulptur zählen. Zudem umfasst die Sammlung einen hervorragenden Bestand mittelalterlicher Bronzegüsse. Auch Arbeiten zeitgenössischer Künstler sind im Dommuseum vertreten, darunter Werke von Arnulf Rainer, Gerd Winner und Emil Cimiotti, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Werken bilden. Durch den Umbau erstrahlt das Dommuseum in völlig neuem Glanz und begeistert seine Besucher nicht nur durch seine besondere Ausstellung, sondern auch durch seine beeindruckenden Bauten. Im Dommuseum übernimmt das WWS Strube Team zahlreiche Aufgaben und stellt damit sicher, dass jeder Besuch im Dommuseum reibungslos abläuft und Sie die Ausstellung in vollen Zügen genießen können.

30
Sep

Wenn Ankommen sich wie ein Sieg anfühlt – Kurt Strube über das ADAC TOTAL 24h Rennen 2020 auf dem Nürburgring

Wenn Ankommen sich wie ein Sieg anfühlt – Kurt Strube über das ADAC TOTAL 24h Rennen 2020 auf dem Nürburgring

 

Lingen/Nürburg: Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist Motorsportgeschichte. Das härteste Autorennen der Welt wurde vor genau 50 Jahren erstmals auf der legendären Nordschleife ausgetragen. Vom 24. bis 27.09.2020 war nun der diesjährige Motorsporthöhepunkt in der Eifel. Motorsport-Enthusiast und Geschäftsführer der WWS-Strube GmbH, Kurt Strube, nahm zum vierten Mal teil. Von Beginn an fuhr er beim Team Manheller Racing aus Meuspath, für das die WWS Strube GmbH auch ein wichtiger Sponsor ist. Im Gegensatz zu den renommierten Werksteams mit „Rennwagen von der Stange“ startet Manheller Racing mit modifizierten Serienwagen, die in ihren eigenen Klassen noch breitensporttypisch gegeneinander antreten.

 

Foto: Racepics

2019 erzielte das Fahrerquartett mit dem WWS-BMW 330i einen furiosen Sieg in der Klasse V2T. Die Klasse ist für seriennahe Fahrzeuge mit Motoren bis zu 2000ccm und Turbolader. Bei der Nürburgring Langstrecken-Serie gilt sie als die boomende Klasse, da immer mehr Hersteller auf diese Motoren in der Produktion setzen und die Fahrzeuge im Vergleich zu reinrassigen Rennwagen noch kostengünstig, aber mit allen Sicherheitseinrichtungen versehen sind. Manheller Racing ging schon früh in diese Klasse und verfügt daher über viel wertvolle Erfahrung.

 

Das Fahrerquartett setzte sich dieses Jahr aus Kurt Strube (Wietmarschen), Ronny Lethmate (Lingen), dem Briten Martin Owen und dem Berufsrennfahrer Yutaka Seki, der jährlich die Anreise aus Japan antritt, zusammen. Gemeinsam wollten sie den Sieg aus dem Vorjahr mit dem Manheller Racing WWS-BMW 330i #166 verteidigen. Doch das Eifelwetter, das Rennpech sowie das Reglement schrieben die Geschichte letztendlich anders als im Teammanuskript geplant.

 

Die beiden Qualifying-Sitzungen, Donnerstagmittag und in den Nachtstunden von 20:30 Uhr bis 23:30 Uhr verliefen vielversprechend. Alle Piloten konnten sich auf die Gegebenheiten der 25,378 Kilometer langen Streckenvariante aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife bei Herbstwetter einstellen. Schnell stellten die Teilnehmer fest, dass es im Dunkeln, bei strömenden Regen, sehr schwierig ist, Brems- und Einlenkpunkte exakt zu treffen. Auch die Fanbeleuchtung an den markanten Stellen rund um die Nordschleife dieses Jahr fehlte.

 

Camping war aufgrund der Corona-Pandemie und den fehlenden Möglichkeiten der Kontaktnachverfolgung und Hygienevorschriften nicht zugelassen. Lediglich ein paar Tribünen an der Grand-Prix-Strecke waren für registrierte Besucher unter einem strengen Abstands- und Hygienekonzept tagesweise geöffnet, so kamen statt über 200.000 Fans wie in den letzten Jahren nur etwa 8.000 Zuschauer in die Eifel.

 

Foto: K. Strube

Kurt Strube erklärt dazu: „Du kannst schon hunderte Runden bei jedem Wetter auf der Nordschleife gedreht haben, doch bei Regen in der nebligen, stockdunklen Grünen Hölle erkennst du fast nichts. Da waren die Lagerfeuer und Lichtinstallationen der Fans wichtige Orientierungspunkte; diese fehlten. Wenn dann noch Starkregen und die Gischt vom vorrausfahrenden Auto dazu kommt bist du quasi im Blindflug unterwegs.“

 

Mit diesen Eindrücken im Kopf ging es für den WWS BMW #166 am Samstag in die Startaufstellung auf Position Vier der Klasse, um pünktlich um 15:30 Uhr die Hatz zwei Mal rund um die Uhr aufzunehmen. Noch im Grid begann der Reifenpoker bei vielen Teams, dunkle Regenwolken zogen auf, die Wetterfrösche prognostizierten Regen, der in der Nacht dann stärker werden sollte. Bereits nach dem Start gab es in einigen Streckenabschnitten Niederschlag, wovon sich die Piloten des WWS-BMW nicht beeindrucken ließen. Sie behaupteten sich im Feld und fuhren konstante Runden.

 

Doch in der elften Runde erwischte Martin Owen das Pech. Ausgang Brünnchen übersteuerte das Auto in der Rechtskurve und Owen schlug frontal in die Planken, Martin ging es gut, doch der Vorderbau des BMW war zertrümmert. So manches Team hätte sicher nach den Bildern des Unfalls am Livestream sofort mit dem Abbau der Box begonnen; nicht aber die Mannschaft von Stefan Manheller. Hier bereitete sich das Team auf die Reparatur vor und griff beherzt zu, nachdem der beschädigte Wagen im Fahrerlager ankam. Mit allen Mitteln, vom feinsten Schraubendreher bis zum Vorschlaghammer und unter vollem Einsatz gelang es Manheller Racing innerhalb von 4,5 Stunden den WWS-BMW wieder flott zu machen und zurück ins Rennen zu schicken: Das Team-Ziel war jetzt neu definiert: Das schwarz-weiß-karierte Tuch am Sonntagmittag um 15:30 Uhr zu passieren – die Platzierung spielte hier keine Rolle.

 

Samstagnacht ab 22:00 Uhr wurde der Regen immer stärker und die Vorfälle auf der Strecke häuften sich. Daher brach die Rennleitung um 22:33 Uhr mit der roten Flagge das Rennen ab und gab um Mitternacht bekannt, dass am Sonntag um 07:00 Uhr über die Wiederaufnahme entschieden werde, da der Starkregen noch mindestens drei Stunden lang anhalten soll und die Sicherheit aller Beteiligten höchste Priorität hat.

 

Rennleiter Walter Hornung meldete dann pünktlich am Sonntagmorgen, dass das Rennen um 08:00 Uhr mit mindestens einer Runde hinter dem Safety-Car wieder aufgenommen wird und die Restzeit von 7,5 Stunden dann weiter abläuft.

 

Foto: Racepics

Dem Team war schnell klar, dass eine Disqualifikation drohte. Das Reglement schreibt für jeden genannten Fahrer mindestens 15 Runden im Rennen vor. Diese Mindestanzahl war nach der 9,5 stündigen Unterbrechung nicht durchführbar. Trotzdem setzte der WWS-BMW sein Rennen unbeirrt fort, denn das Team wollte ankommen.

 

„Wir machen Breitensport im Team, uns geht es nicht nur um die Wertungen!“, betont Kurt Strube und konkretisiert: „Ankommen war die Devise, da lassen wir uns auch nicht von Unfällen entmutigen. Die Regel mit den Mindestrunden hat noch einige weitere Teams getroffen, aber wir haben das härteste Rennen der Welt ein weiteres Mal bis um Ende gefahren. Das zählt für das Team. Ich fühle mich privilegiert ein Teil des tollen Mannheller Racing Teams zu sein und danke allen von ganzem Herzen für ein weiteres Kapitel in meiner persönlichen Motorsporthistorie. Höchsten Respekt habe ich auch für die Leistung der Sportwarte, die in der Nacht im Regen und eiskaltem Wind ihren Dienst verrichteten – Vielen Dank an die Damen und Herren für diesen Einsatz!“

 

Schon sofort nach dem Rennen stand die Teilnahme bei der 49. Auflage des ADAC TOTAL 24h Rennen 2021 für das Team fest. Diese wird dann voraussichtlich am langen Wochenende zu Himmelfahrt vom 03. bis 06. Juni 2021 stattfinden. Bis dahin gibt es in diesem Jahr noch drei Läufe in der Nürburgring Langstrecken-Serie für den WWS-BMW. Hier steht mit dem sechsten Saisonrennen der 24. Oktober 2020 im Kalender. Den Abschluss der Nürburgring Langstrecken-Serie bildet dann ein weiteres Doppel-Wochenende am 07. und 08. November 2020.

 

 

Text: L. Rodrigues

25
Sep

Die Unternehmensgruppe WWS-Strube empfiehlt:

Die Unternehmensgruppe WWS-Strube empfiehlt:

Ausstellungen die begeistern!

Die WWS Strube GmbH ist auch dieses Mal in der alljährlichen Ausgabe der Sims Kultur vertreten, die es seit einigen Wochen zu kaufen gibt.
Auch diesmal geben wir exklusive Ausstellungstipps, mit denen Ihr Museums-Besuch zum Highlight wird.

Foto: Landesmuseum Württemberg/
Hendrik
Zwietasch

 

Landesmuseum Württemberg Stuttgart

FASHION?! Was Mode zu Mode macht:

Was genau macht Mode eigentlich zu Mode? Wie und warum verändert sich die Bedeutung von Kleidung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung im Landesmuseum in Württemberg.
Auf über 1000 Quadratmeter sind opulente Haute-Couture-Entwürfe zu sehen, aber auch Alltagskleidung, Modefotografie, Skizzen und Fashion-Magazine. Zu den Highlights gehören legendäre Kleider von berühmten Modehäusern wie Dior und Chanel, Entwürfe bekannter Designer wie Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood sowie Originalkleider vergangener Stilikonen, etwa Jackie Kennedy, Kaiserin „Sisi“ oder David Bowie.
Die Ausstellung findet vom 24. Oktober 2020 bis zum 25. April 2021 statt.

Foto: © Staatsgalerie Stuttgart

Staatsgalerie Stuttgart
Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus

Seit den 1860er-Jahren entwickelte sich eine völlig neue Art der Malerei: der Impressionismus.
Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Dank einer Auswahl von etwa 60 Exponaten, darunter 33 selten bis nie ausgestellte Leihgaben aus Privatbesitz, die ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie Stuttgart, mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken von Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.

Die Ausstellung findet vom 16. Oktober 2020 bis zum 7. März 2021 statt.

Foto: Yves Sucksdorff

Jüdisches Museum Berlin
Einblicke in jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland

Seit seiner Öffnung 2011 gehört das jüdische Museum Berlin zu einem der bedeutendsten Institutionen der europäischen Museumslandschaft.
Das Museum ist ein lebendiger Ort der Reflexion über die jüdische Geschichte und Kultur. Demnächst eröffnet die neue Dauerausstellung. Auf mehr als 3000 Quadratmetern gibt sie Einblicke in jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Die Ausstellung gliedert sich in fünf historische Kapitel, die von den Anfängen jüdischen Lebens in Aschkenas über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung und deren Scheitern bis in die Gegenwart reichen. Der Nationalsozialismus und das Kapitel „Nach 1945“ nehmen dabei den größten Raum ein.

Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg, Thomas Wagner

Residenzschloss Ludwigsburg
Die einzigartige Welt einer barocken Residenz

In Ludwigsburg bei Stuttgart hat sich ein außergewöhnliches, imposantes Ensemble erhalten – die einzigartige Welt einer barocken Residenz. In Schloss Ludwigsburg sind nicht nur die fürstlichen Prunk- und Wohnräume zu erleben. Mehrere Museumsbereiche präsentieren ungewöhnliche Themen, die mit der Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner zu tun haben.
Im Keramikmuseum sind Glanzstücke der Keramik aus fünf Jahrhunderten zu bestaunen. Die Barockgalerie zeigt ausgewählte Werke der deutschen und italienischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts der Staatsgalerie Stuttgart. Das Modemuseum von Schloss Ludwigsburg zeigt Kleidung und modische Accessoires vom Rokoko bis in die 1960er-Jahre.

Foto: © Stiftung Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer
Zentraler Erinnerungsort an die deutsche Teilung

Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er-Jahre vermittelt.
Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren, sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar. Am 9. November 2014, anlässlich des 25. Jahrestags des Mauerfalls, wurde die neue Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer” im umgebauten Dokumentationszentrum der Gedenkstätte eröffnet. Sie erläutert die politisch-historischen Hintergründe vom Mauerbau bis zum Mauerfall und zur Wiedervereinigung. Wie kam es zum Mauerbau? Wieso stand die Mauer so lange? Warum fiel sie 1989? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der multimedialen Ausstellung mit zahlreichen Objekten, biografischen Dokumenten und audiovisuellen Medien.