27
Jun

Grandioser Klassensieg des WWS-Hyundai nach einem dramatischen Herzschlagfinale für Mertens Motorsport

Foto: BOTSCHAFT.digital

Mit dem Podiumsplatz beim 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring im Gepäck ging DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport mit dem WWS-Hyundai i30N Hatchback #491 motiviert zum vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie. Beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen am Samstag, den 25. Juni 2022 teilten sich Kurt Strube aus Wietmarschen und Teamchef Daniel Mertens die Arbeit im Cockpit. Die hervorragende Teamleistung sowie starke konstante Runden der beiden Piloten wurden nach vier Stunden mit dem Klassensieg in der VT2-FWD belohnt, nachdem sich kurz vor Ablauf der Zeit noch ein Krimi wie aus dem Drehbuch abspielte.

 

Wie gewohnt ging es am Freitag vor dem Rennen am Nachmittag zu den Einstell- und Taxifahrten auf die Nordschleife. Neben dem i30 N Hatchback drehte auch der i30 N Fastback mit Passagieren an Bord seine Runden, bevor Sebastian Dietz Testrunden im zweiten Rennwagen von Mertens Motorsport absolvieren durfte. Kurt Strube und Daniel Mertens waren nach nur wenigen Umläufen überzeugt, dass der WWS-Hyundai nahezu optimal abgestimmt war, und beendeten das Training vorzeitig, um das Material zu schonen.

 

Foto: BOTSCHAFT.digital

Der Renntag begann bei bestem Wetter in der Eifel und gut gelaunt wagten sich beide Fahrer ins Zeittraining. Trotz häufiger Doppelgelb oder Code 60 Zonen gelang es dem Team aus Müllenbach einen freien Slot zu treffen und sicherte sich mit Rang zwei einen Platz in der ersten Startreihe der VT2-FWD in der insgesamt 10 seriennahe Fronttriebler mit 2-Liter Turbomotor von unterschiedlichen Herstellern antraten.

 

Vom Start weg, den Daniel Mertens fuhr, lief es mit dem WWS-Hyundai #491 problemlos. Während die offenbar übermotivierten Konkurrenten ausfielen, waren dank konstant schnellen Rundenzeiten die Aussichten für Mertens Motorsport auf einen Sieg immer besser. Auch die Tankstopps verliefen nach Problemen beim 24h Rennen deutlich reibungsloser, hier leistete Gisbert Jung hervorragende Arbeit mit der Zapfpistole.

 

Kurt Strube übernahm den Boliden in Führung liegend und verwaltete diese im Mittelstint souverän bevor der Teamchef selbst zur Finalen Stunde nochmals ins Cockpit stieg. Die Vorfreude auf den ersten Klassensieg des Teams wuchs, doch waren sich alle bewusst, dass das Rennen erst mit dem Passieren der Ziellinie gewonnen wird. Die Anspannung in der Box während den letzten 15 Minuten war greifbar.

 

Dann kam die Nachricht per Funk, die wie ein Schlag ins Gesicht traf: „Motorprobleme! Ich habe kaum noch Leistung und Aussetzer!“ so meldete Mertens bei nur noch fünf Minuten Restzeit auf der Uhr.

 

Eine Achterbahn der Gefühle begann und alle beobachteten sprachlos, wie sich der WWS-Hyundai langsam auf dem GPS-Monitor bewegte und der eigentlich sichere Vorsprung von sieben Minuten zum Verfolger dahinschmolz. In den bergab Passagen auf der Nordschleife rollte das Auto noch schnell, die Zeit die Mertens zwischen Ex-Mühle und der Hohen Acht dann benötigte schien eine gefühlte Ewigkeit zu dauern. Schlussendlich brachte der Teamchef dann den WWS-Hyundai doch noch als Sieger ins Ziel und die gesamte Mannschaft, besonders Teammanagerin Julia Zutz, lies den Freudentränen freien Lauf.

 

Foto: BOTSCHAFT.digital

Daniel Mertens sagte sichtlich bewegt nach dem Rennen: „Wir wussten, dass der Wechsel zum Hatchback eine gute Entscheidung war, spätestens als wir in der Klasse führten hatten wir die Bestätigung dafür. Mit dem Vorsprung zum Zweitplatzierten wollte ich das Auto in den letzten Minuten schonen, doch genau in diesem Moment traten die Leistungsprobleme auf. Es kann sich niemand vorstellen, wie ich mich hinterm Steuer fühlte und wie sehr ich hoffte das Auto noch ins Ziel zu bringen. Das uns als kleines Team in unserer ersten vollen NLS Saison nun ein Sieg in der so stark besetzten Klasse gelungen ist macht mich unbeschreiblich glücklich und stolz auf die gesamte Crew! Nun werden wir analysieren, warum es so kurz vor Schluss zu Problemen kam um dann beim 6h-Rennen in zwei Wochen erneut um eine Spitzenplatzierung zu kämpfen.“

 

Nicht minder erfreut bilanziert Kurt Strube das dramatische Rennen mit Happy End: „Unsere gute Startposition war die Basis für das Ergebnis. Da hat Dany schon eine schnelle Runde am Morgen hingezaubert. Auch sein Start war grandios, ebenso dann die Taktik und Boxenstopps des Teams. Ich hatte viel Spaß und bin, da ich den Verfolger teilweise im Rückspiegel sah, erstmals volles Risiko mit dem WWS-Hyundai gegangen. Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Auf die aufregenden letzten Minuten hätten wir gerne verzichtet und wären lieber mit dem Vorsprung von nahezu einer Runde als Sieger ins Ziel. Doch wir haben trotzdem gewonnen, daher schmeckte uns der Siegersekt danach umso süßer. Der Pokal wird einen besonderen Platz bei mir bekommen und die Geschichte dazu werde ich nun öfters erzählen können.“

 

Der Geschäftsführer der WWS Strube GmbH betont abschließend: „Mit unserem dritten Platz beim 24h Rennen haben wir schon gezeigt, was möglich ist. Der Sieg bei NLS4 bestätigt mir nun, dass ich mit Mertens Motorsport ein wunderbares familiäres Team gefunden habe, bei dem ich mit Spaß Erfolge feiern kann. Für mich selbst gibt es auch ordentlich Punkte in der Gentleman-Trophy, aber die Saison ins mit noch fünf ausstehenden Läufen noch lange, daher genieße ich dem Moment des Triumpfes. Herzlichen Dank und großes Lob an alle helfenden Hände beim Team!“

 

Am Samstag, den 9. Juli 2022 geht es in der Nürburgring Langstrecken-Serie mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen weiter. Danach sind fast zwei Monate Sommerpause, bevor es am zweiten Wochenende im September mit den erstmals ausgetragenen 12h Nürburgring einen neuen Saisonhöhepunkt in der Serie geben wird.

 

Quelle: Botschaft.digital

17
Jun

Mertens Motorsport wechselt zum Hyundai i 30 N Hatchback für die verbleibende NLS-Saison

Foto: BOTSCHAFT.digital

Das Team DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport plante bisher die Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie mit dem hellblauen Hyundai i30 N Fastback in der Klasse VT2-FWD zu bestreiten. Nachdem beim 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring der WWS-Hyundai i30N Hatchback mit einem dritten Platz sehr erfolgreich war, beschloss das Team aus Müllenbach die restliche Saison mit diesem Modell zu bestreiten.

 

Mit dem Fastback gab es aufgrund der verbauten Batterie im Vorfeld des dritten Laufs der NLS Reglement-Probleme. Da der Hersteller des Akku-Modells dieses nicht explizit beim DMSB registriert hatte und ein Umbau kurz vor dem Rennen zu spät war, durfte Mertens Motorsport nicht am Wettbewerb teilnehmen und ging somit punktelos auf die Rückreise. Beim Saisonauftaktrennen sah der Hyundai i30 N Fastback auf dem fünften Klassenrang die Zielflagge. Vom nun entschiedenen Wechsel versprechen sich das Team und die Piloten eine konstantere Performance über die anstehenden Distanzen von 4, 6 und 12 Stunden in der NLS.

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„Der WWS-Hyundai hat sich beim 24h Rennen als schnelles, robustes und gutmütiges Rennfahrzeug bewährt und wir konnten im Verlauf der Veranstaltungstage sehr viele wertvolle Erkenntnisse sammeln. Diese möchten wir nun auch in der NLS umsetzen und werden daher ab dem kommenden Lauf mit diesem Auto angreifen.“ erklärt Teamchef Daniel Mertens.

 

Er nennt als Beispiel: „Die Temperaturunterschiede am Tag und in der Nacht in diesem Jahr, sowie auch die Wetterwechsel gaben uns wichtige Informationen für die Reifenwahl und den richtigen Luftdruck. Nachts war es extrem kalt, an anderen Tagen lag die Asphalttemperatur richtig hoch oder wir hatten Niederschlag bis hin zu Graupel. Somit sind wir für die launischen Wetterbedingungen in der Eifel, die bekanntlich bei jedem Lauf sehr unterschiedlich sein können, bestens gerüstet. Auch in Hinblick auf das Nachholrennen Anfang November. Hinzu kommt als Vorteil, dass der Hatchback mit dem Doppelkupplungsgetriebe kürzere Schaltzeiten hat. Dadurch kommt er Piloten, die im Rechtslenker nicht so geübt sind, nochmals entgegen.“

 

Der Teamchef betont jedoch: „Der Fastback ist selbstverständlich inzwischen mit einer eingetragenen Batterie ausgestattet und jederzeit einsatzbereit, da wir hoffen unser Rennprogramm bei den anstehenden Läufen noch erweitern zu können.“

 

Stammpilot Kurt Strube zeigt sich von der Entscheidung ebenfalls begeistert: „Wir haben im Rahmen des 24h Rennens das Setup des WWS-Hyundai deutlich optimieren können und der Wagen fährt sich ausgezeichnet. Unser Profi-Kollege Jeff Ricca hat hier gemeinsam mit Dany einen super Job gemacht. Nach Jahren in einem Auto mit Heckantrieb merke ich nun nicht, dass der Hyundai ein Fronttriebler ist. Er macht richtig Spaß, ist kontrollierbar und hat sogar die nötige Prise an Übersteuern, um auf der Nordschleife flott zu sein. Der Wechsel kommt noch zur richtigen Zeit, um in der verbleibenden Saison weiterhin fleißig Punkte zu sammeln.“

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Der Rechtslenker mit Frontantrieb wird beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen am Samstag, den 25. Juni 2022 von Kurt Strube und Daniel Mertens pilotiert. Das Duo wird im WWS-Strube Hyundai auch am Vortag Taxigäste an Bord begrüßen und ihnen das Erlebnis Nürburgring näherbringen. Der Hyundai i30 N Fastback darf sich aber nun nicht ausruhen. Mertens Motorsport wird bei den Testfahrten am Freitag zwei jungen Fahrern die Möglichkeit geben das Auto zu bewegen. Zum einen steigt Sebastian Dietz, Geschäftsführer der STENLE GmbH in Essen ins Cockpit, um Rennluft zu schnuppern. Als zweiter wird Timo Borg aus Hattingen den Hyundai mit 2-Liter Turbomotor über die Nordschleife steuern. Der familiäre Rennstall mit direkter Heimat am Nürburgring sucht weiterhin Piloten, die die schnellen Hyundai durch die Grüne Hölle pilotieren möchten.

 

Quelle: BOTSCHAFT.digital

2
Jun

Mertens Motorsport fährt mit dem Hyundai aufs Podium beim 24h Nürburgring und Kurt Strube feiert Klassensieg beim 24h Classic!

Vom 26. bis 29. Mai 2022 wurde das 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vor einer eindrucksvollen Kulisse mit über 230.000 Zuschauern gefeiert. Das Team DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport aus Müllenbach in direkter Nähe des Nürburgrings startete mit dem WWS-Hyundai i30 N Hatchback #333 und erstmals beim Klassiker in der Eifel. Das Cockpit des Rechtslenkers, der in der Klasse VT2-FWD für frontgetriebene Fahrzeuge bis 2 Liter Hubraum mit Turboaufladung antrat, teilten sich Teamchef Daniel Mertens (Müllenbach), Profipilot Jeff Ricca (Milford/USA), Stefan Endres (Kelberg) und Kurt Strube (Wietmarschen). Das Quartett konnte sich dank einer starken Teamleistung gegen die Konkurrenz im fordernden Rennen behaupten und feierte den dritten Platz nach der Zielankunft. Für Mertens, Ricca und Endres war es die Rennpremiere beim 24h Marathon, Strube absolvierte sein fünftes 24h Rennen, 2019 durfte er bereits einen Klassensieg feiern. Pilot Kurt Strube, Geschäftsführer der WWS-Strube GmbH, die gleichzeitig wichtiger Sponsor des Teams ist, nahm bereits am Freitag bei dem dreistündigen Rennen unter wechselnden Wetterbedingungen an den 24h Classics teil. Hier teilte er sich die Arbeit am Lenkrad des Porsche 964 von Patrick Simon mit Arne Bast. Trotz Niederschlags in der Schlussphase entschied sich Strube dafür weiterhin auf Slicks zu bleiben, was sich als clevere Taktik entpuppte da die Strecke rasch wieder abtrocknete und der Schritt zum Triumpf war. Das Duo überquerte die Ziellinie im großen Feld der Youngtimer als Klassensieger und auf dem 18. Gesamtrang.

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Die perfekte Einstimmung auf das Jubiläumsrennen gab es schon am Mittwoch beim Adenauer Racing Day. Das in direkter Nähe Nürburgrings ansässige Team durfte im Stadtzentrum mit im Zug der Rennboliden auf Tuchfühlung mit den Fans gehen, gab Interviews, Autogramme und führte Benzingespräche mit den Zuschauern. Für Teammanagerin Julia Zutz und Teamchef Daniel Mertens als Mitglieder des MSC Adenau e.V. war es somit ein Heimspiel, das für Gänsehautmomente sorgte.
Qualifikationssessions zur Feinabstimmung genutzt
Nachdem der WWS-Hyundai i30 N Hatchback nicht beim dritten Lauf der NLS teilnehmen konnte, fehlten dem Team wichtige Testkilometer auf der Nordschleife. Ein Getriebetausch kurz vor dem großen Rennen machte den Zeitplan für Vorbereitungen noch knapper. Daher wurden Die Zeittrainings am Donnerstag und Freitag vom Team auch für die Setup-Arbeiten und Feinabstimmungen des seriennahen Autos genutzt. Alle Piloten konnten sich im Cockpit eingewöhnen und hatten am Donnerstagabend beim vierstündigen Nachttraining die Möglichkeit sich an die Bedingungen in der Dunkelheit zu gewöhnen. Ein harter Leitplankenkontakt von Stefan Endres zwang das Team zu nächtlichen Reparaturarbeiten, die am Freitag aber abgeschlossen waren. Schlussendlich gelang es, den Rechtslenker mit der #333 auf die zweite Startposition zu qualifizieren.
Am Samstagvormittag stieg dann die Spannungskurve im Team nochmals deutlich an, denn das erste 24h Rennen von Mertens Motorsport stand vor der Türe. Letzte Vorbereitungen wurden getroffen und um 14:40 Uhr ging es in die Startaufstellung in der tausende Zuschauer die etwa 130 Rennboliden nochmals aus direkter Nähe betrachten durften.
Jeff Ricca übernahm den Start und wurde pünktlich um 16:00 Uhr ins große Rennen zwei Mal rund um die Uhr geschickt. Der US-Amerikaner fuhr routiniert schnelle Rundenzeiten und hielt sich in der von Härte geprägten Startphase aus allen Scharmützeln heraus. Nachdem die Testmöglichkeiten für Longruns fehlten, musste sich das Team bei der Taktik an die Stintlängen herantasten. Probleme beim Tanken und am Funk erschwerten dies, so wurde Ricca bereits nach sechs Umläufen zum ersten Stopp hereingerufen. Endres war nach seinem Unfall am Donnerstag nicht mehr in Höchstform bei den Rundenzeiten, zeigte sich aber als fairer Teamplayer und machte nach den absolvierten Pflichtrennrunden Platz für die anderen Piloten im Cockpit, er ermöglichte dadurch zumindest den dritten Platz.
Im Verlauf des 24h Marathons konnten dann die Stints auf bis zu acht Runden verlängert werden und der Hyundai, der zwischenzeitlich in der Klasse ganz hinten lag begann eine Aufholjagd. Mit stabilen schnellen Rundenzeiten machten Ricca, Mertens und Strube Positionen gut und noch bevor sich die Dunkelheit über die Eifel legte pilotierte Strube den von der ATB Autotechnik GmbH Bamberg-Schweinfurt unterstützten WWS-Hyundai i30 N #333 bereits wieder auf dem dritten Platz.
Geburtstagstorte am Livestream für den Teamchef
Die erste Nachtschicht im Cockpit übernahm Daniel Mertens, den nach Mitternacht eine große Überraschung zu seinem 40. Geburtstag erwartete. Das gesamte Team erwartete ihn zusammen mit Boxenmoderator Patrick Simon an der Pitlane und empfing ihn nach Verlassen des Autos mit einer Torte und einem Ständchen. Mertens war sichtlich bewegt und erfreut über die gelungene Überraschung. Doch zum ausgiebigen Feiern war keine Zeit, denn das härteste Rennen der Welt in der Grünen Hölle lief weiter.
Wetterlaunen sorgten für Taktikspielchen am Sonntag und dem dritten Platz Nach Sonnenaufgang, den Kurt Strube im Cockpit erlebte, gab es Ende Mai dann Aprilwetter in der Eifel. Nieselregen und Sonne wechselten sich am Vormittag mit kurzen Graupelschauern ab und machten die Reifenwahl für Mertens Motorsport zur Knobelaufgabe. Instinktiv traf das Team immer die richtige Wahl und konnte so kontinuierlich weiter Positionen in der Klasse gewinnen und war auf Podiumskurs. Trotz der immer mehr steigenden Anspannung bewahrten die Piloten einen kühlen Kopf und die #333 überquerte kurz nach 16:00 Uhr die Ziellinie auf Platz drei als bester Hyundai in der VT2-FWD.
Stimmen nach dem Rennen

Foto: BOTSCHAFT.digital

Daniel Mertens, Teamchef Mertens Motorsport und Fahrer der #333: „Es war mein erstes 24h Rennen in der Box, im Cockpit und die Premiere für uns als kleines Team – und es war ein voller Erfolg dank einer tollen gemeinsamen Leistung von allen! Ohne große Testzeit das Auto richtig abzustimmen und die Taktik zu finden war eine Knobelaufgabe, aber es ist uns gelungen und wir dürfen alle stolz auf das Ergebnis sein. Wir haben eine großartige Crew. Die Überraschung zu meinem Geburtstag, den ich im Cockpit schon vergessen hatte, war gelungen. Eine grandiose Idee der Truppe! Ich möchte allen unseren Sponsoren und Unterstützern danken, besonders Rainer Moskopp von RM Technology, der uns im 3D-Druck wichtige Teile für unseren 24h Hyundai zur Verfügung stellte. Danke auch an meine drei Fahrerkollegen die sich als echte Teamplayer zeigten und uns somit diesen Erfolg ermöglichten.“ Kurt Strube, Fahrer #333: „Mit zwei Pokalen in der Tasche darf ich nach fordernden, aber wundervollen Tagen vom Nürburgring abreisen. Mertens Motorsport hat hervorragende Arbeit geleistet, das wurde mit dem Podium belohnt. Die kurzfristige Einladung von Patrick Simon auch bei den 24h Classics ins Lenkrad seines Porsches zu greifen, ehrte mich sehr, der Klassensieg und das Gesamtresultat erfreute umso mehr. Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer vor oder hinter den Kulissen, die unseren Erfolg ermöglichten, für das leibliche und seelische Wohl sorgten und die Laune über die Tage immer auf bestem Niveau hielten. Ich denke, mit diesem Rückenwind können wir nun zuversichtlich in die verbleibende Langstreckensaison gehen, nachdem der Start noch etwas holprig war.“
Florian Ziegler, Geschäftsführer ATB Autotechnik GmbH: „Ich freue mich sehr für Mertens Motorsport über den großen Erfolg. Nach 24 Stunden als bester Hyundai die Ziellinie zu passieren ist eine eindrucksvolle Leistung des Teams!“
Julia Zutz, Teammanagerin Mertens Motorsport: „Ich weiß noch nicht, wo ich beginnen soll. Viele Herausforderungen im Vorfeld und ein dadurch immer engerer Zeitplan sorgten für Druck, dem wir als Team aber standhielten. Den Race Day in Adenau haben wir natürlich besonders genossen und werden die Eindrücke nicht so schnell vergessen. Das Rennen selbst war durchweg von Härte auf der Strecke geprägt, aber unsere Fahrer hielten sich super aus allem heraus, das ist ja letztendlich der Schlüssel bei einem so langen Rennen. Der Lohn für all die Aufregung ist nicht nur der Pokal, sondern die Erinnerungen, die bleiben. Herzlichen Dank an die gesamte Truppe!“
DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport bereitet sich nun auf den vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie Ende Juni vor, um dann in der Meisterschaft auf Punktejagd zu gehen.
Quelle: Pressemitteilung WWS-Strube GmbH / Mertens Motorsport
12
Mai

Kooperation von Mertens Motorsport mit ATB Autotechnik GmbH für die NLS-Saison 2022

Das junge Team DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport aus Müllenbach in der Eifel startet mit bis zu zwei Hyundai i30 N in der Nürburgring Langstrecken-Serie und plant deren Einsatz auch beim legendären 24h-Rennen. Starke und fachkundige Unterstützung bei den Einsätzen in der Grünen Hölle bekommt der Rennstall, der in direkter Nähe der Nordschleife beheimatet ist, nun durch ATB Autotechnik GmbH Bamberg-Schweinfurt.

 

Das Autohaus besteht seit über 20 Jahren und vertritt als Fachhändler und Fachwerkstatt unter anderem auch die Marke Hyundai. Pilot des Teams Kurt Strube, Geschäftsführer der WWS-Strube GmbH, vermittelte den Kontakt. Die WWS-Strube GmbH ist bedeutender Kunde bei ATB und ebenfalls als Sponsor auf den Rennwagen von Mertens Motorsport vertreten.

 

Teamchef Daniel Mertens, der selbst auch ins Lenkrad des Hyundai i30N greift, begrüßt freudig die Zusammenarbeit mit ATB Autotechnik und erklärt: „ATB Autotechnik und Mertens Motorsport passen ideal zusammen. Die Kompetenz eines großen Autohandels, verbunden mit unserem ambitionierten und aufstrebenden Team, verspricht eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft. Mit ATB an unserer Seite haben wir nun einen Hyundai-Spezialisten zur Verstärkung. Wir freuen uns auf gemeinsame Erfolge und bedanken uns herzlich für das in uns gesetzte Vertrauen.“

 

Florian Ziegler, Assistent der Geschäftsführung der ATB Autotechnik GmbH: „Der Mythos Nürburgring fasziniert seit bald 100 Jahren die Motorsportwelt. Keine andere Strecke ist so fordernd wie die Nordschleife, die seit dem Bestehen als der Ort für Tests und Entwicklungen in der Automobilbranche steht. Mit Mertens Motorsport haben wir jetzt einen Partner, der unser Unternehmen und die Marke Hyundai repräsentiert und wir sind sicher, dass wir zusammen Spitzenplatzierungen feiern dürfen.“

Foto: BOTSCHAFT.digital

„Mein Unternehmen bezieht einen großen Teil des E-Fuhrparks bei ATB, da lag es nahe das zusammen zu führen was zusammenpasst. Die Crew rund um Dany Mertens leistet hervorragende Arbeit an der Rennstrecke und bei der Vorbereitung der Autos. Dass ATB Autotechnik nun als Unterstützer mit an Bord ist freut mich sehr und ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Es ist schön zu sehen, wie das junge Team gemeinsam mit neuen Partnern wächst!“, sagt auch Kurt Strube, Geschäftsführer der WWS-Strube GmbH in Lingen.

 

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Der nächste Renneinsatz mit den Hyundai i30N ist beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie am Samstag, den 23. April 2022. Die 53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy geht über die Distanz von vier Stunden und ist die Generalprobe vor dem Jahreshöhepunkt in der Eifel in Form des 24h-Rennens.

 

Das 50. ADAC TotalEnergies 24h-Nürburgring wird in großem Rahmen und mit zigtausenden Zuschauern rund um die legendäre Nordschleife vom 26. bis 29. Mai 2022 ausgetragen. Internationale Teams, bis zu 150 Autos und mehr als 500 Piloten werden die Hatz zwei Mal rund um die Uhr aufnehmen, um beim härtesten Langstreckenrennen der Welt um Siege in den Klassen zu kämpfen. Die Nürburgring Langstrecken-Serie umfasst acht Läufe in dieser Saison, neben den Rennen über vier Stunden steht ein 6h-Rennen sowie erstmals ein 12h-Rennen im Kalender. Das neue 12h-Highlight der NLS wird dann über zwei Tage ausgetragen und mit einbrechender Dämmerung unterbrochen, was für spektakuläre Bilder aus der Grünen Hölle sorgen wird.

 

Quelle: BOTSCHAFT.digital

4
Mai

„Außer Spesen nichts gewesen!“ – Mertens Motorsport durfte wegen der Batterie im Hyundai nicht starten

 

Foto: BOTSCHAFT.digital

Das Team DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport aus Müllenbach hat keine weite Anreise zum Nürburgring. Gut gelaunt traf der Rennstall von Daniel Mertens am Donnerstag vor dem dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie im Fahrerlager ein. Mit im Gepäck war der Hyundai i30 N Fastback und der Hyundai i30 N Hatchback mit denen am Freitag noch Testrunden und Taxifahrten durchgeführt wurden. Die Piloten Kurt Strube und Stefan Endres griffen für ein paar Einstellrunden ins Lenkrad.

 

Als Gäste begrüßte Mertens Motorsport Rosi Kötting-Drescher die als langjährige Mitarbeiterin bei Morlock Motors den Duft von Benzin und Gummi zu schätzen weiß. Als zweiter Passagier kletterte Maik Rauhe ins Cockpit, er leitet die Jugend Kart Slalom Abteilung des MSC Adenau e.V. und beide waren nach dem Ritt durch die Grüne Hölle sehr begeistert, das war der schöne Teil des Wochenendes.

 

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Ernüchterung am Freitagabend

 

Das hellblaue Fastback mit der Startnummer #496 sollte bei der 53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy in der Klasse VT2-FWD starten und das Team wollte auf die Leistungen beim Saisonauftakt anknüpfen. Doch die Batterie und das Reglement machten einen teuren Strich durch die Rechnung.

 

Was war vorgefallen?

 

Teamchef Daniel Mertens führte am Freitagabend wie gewohnt den Hyundai bei der technischen Abnahme bei den Kommissaren vor. Die bemängelten die verbaute Batterie der Baureihe Liteblox LB20, da das Modell nicht in den DMSB-Unterlagen als zugelassen vermerkt war. Mertens hat dieses Modell seit über einem Jahr schon im Einsatz. Laut den Kommissaren ist nur das Vorgängermodell Liteblox LB19 in der Liste eingetragen. Auf der Homepage wird die LB20 seit 2019 mit dem Vermerk FIA/DMSB-Konform beworben.

https://liteblox.de/shop/liteblox-lb20xx-leichte-batterie-fuer-performance-und-motorsport/

 

Umgehend kontaktierte der Teamchef seinen Ansprechpartner bei Liteblox. Dieser sendete ihm eine Konformitätsbescheinigung für das Modell LB20 zu, dieses hätte er auch 2019 dem DMSB zukommen lassen, er ging davon aus, dass dies genüge. Doch einen offiziellen Antrag auf die Aufnahme in die Liste stellte Liteblox offensichtlich nicht, daran konnten die Kommissare der VLN am frühen Samstagmorgen nichts ändern. Für weitere Fragen war der Zuständige von Liteblox nicht mehr erreichbar. So langsam lief dem Team die Zeit davon noch eine Einigung zu finden, das Qualifying für das 4h-Rennen lief bereits.

 

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Wie ging es weiter?

 

Kurzerhand entschloss sich das Team die Batterie auszubauen und durch ein zugelassenes Modell zu ersetzen. Dabei mussten auch die Notschalter am Rennwagen entsprechend umgebaut werden. Dank der Routine der Crew war dieser Umbau nach einer Stunde geschafft und der Hyundai wurde erneut vor die Box 2 geschoben und die technische Kommission um eine erneute Begutachtung gebeten. Doch für diese war es bereits zu spät und trotz aller Mühen war das Wochenende für Mertens Motorsport somit zu Ende noch bevor der Pilot Kurt Strube und der Teamchef selbst auch nur eine Runde fahren konnten.

 

Daniel Mertens erklärt: „Mir gegenüber wurde von Liteblox gesagt, dass die Konformitätsbescheinigung an den DMSB ging, aber anscheinend wurde die Gebühr zur Zulassung in Höhe von 335.- Euro damals nicht bezahlt da es sich um ein Nachfolgermodell handle, welches nahezu baugleich mit dem Vorgänger wäre. In Anbetracht eines Verkaufspreises von über 1000.- Euro für die Batterie ist das doch wirklich kein schmerzhafter Betrag. Ich ging beim Erwerb selbstverständlich davon aus, dass die Angaben auf der Webseite über die Zulassung des DMSB und der FIA stimmen. Liteblox bzw. die Litewerks GmbH als Hersteller ist ja ein großer Name in der Sparte. In den letzten eineinhalb Jahren fuhren wir zahlreiche Rennen mit der LB20 und nie wurde das Modell bemängelt. Heute traf es uns dafür umso härter. Kein Start bedeutet: Außer Spesen nichts gewesen! Nenngeld weg und die gesamte Crew und unser Fahrer sind umsonst zum Nürburgring gekommen.“

 

…und die Moral von der Geschicht‘:

 

Foto: BOTSCHAFT.digital

Mertens wird konkreter und betont: „Wir sprechen hier von einer handelsüblichen und im Rennsport weit verbreiteten Batterie. Diese war korrekt und sicher verbaut und wurde bis dato nie moniert. Mir ist es daher ein großes Anliegen die Rennteams darüber zu informieren zu prüfen, ob sie das Modell LB20 verwenden oder noch besser jede Batterie nochmals mit den Sportkommissaren klären. Denn sie müssen dann nach aktuellem Stand jederzeit, wie in unseren Fall, damit rechnen nicht bei Wettbewerben antreten zu können, da Liteblox die Hausaufgaben nicht fertig erledigt hatte. Wir für uns werden ab sofort auch diese Komponente schon im Vorfeld immer rechtzeitig mit den technischen Kommissaren und deren Listen abgleichen, wir haben teures Lehrgeld bezahlt. Von Liteblox habe ich bis dato keine konkrete Antwort auf meine Bitte um Stellungnahme erhalten.“

 

Der Teamchef bat am Montag, den 25. April bei seinem Ansprechpartner der Litewerks GmbH in Konstanz um eine Reaktion, bis zum Abschluss des Beitrags erfolgte diese jedoch nicht und wird gegebenenfalls im Nachgang ergänzt.

 

Kurt Strube, Pilot des Hyundai i30 N #496, wollte sich bei seinem zweiten Rennen im Rechtslenker weiter an das Fahrzeug gewöhnen. Abgesehen von wenigen Umläufen am Freitag bei den Einstellfahrten war ihm das an dem Wochenende nicht mehr möglich. Entsprechend frustriert erklärt der Geschäftsführer der WWS-Strube GmbH: „Ich fahre seit vielen Jahren Langstreckenrennen auf der Nordschleife. Natürlich kam es schon vor, dass ein Fahrerkollege auf der ersten Runde im Qualifying das Auto wegwarf und ich unverrichteter Dinge wieder abreiste. Das kommt im Teamsport vor.“

 

Er sagt weiter: „Jedoch aufgrund einer Batterie, die laut Herstelleraussage allen Regeln entspricht, aber von ihm trotzdem nicht gültig zugelassen wurde musste ich noch nie einpacken. Das Team hat bis zur allerletzten Minute gekämpft, schlussendlich half es nicht. Wir wären sogar aus der Box nach der dritten Startgruppe nachgestartet und somit fast chancenlos auf Punkte gewesen. Es hat nicht sollen sein.“

 

„Ich schließe mich Dany an: Rennteams in jeder Serie sollten schauen, ob sie das Modell nutzen und sich bewusst sein, dass die Kommissare hier ein Auge darauf haben können. Für mich war es eine teure Nullnummer. Hinzu fehlen mir nun wichtige Kilometer zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen mit dem Team, dem ich trotzdem meinen großen Dank und Respekt für den Einsatz mit ganzem Herzblut aussprechen möchte.“, betont Strube abschließend.

 

Teammanagerin Julia Zutz war den Tränen nahe, als es feststand, dass selbst ein Nachstart mit der getauschten Batterie und den verbundenen Umbauten nicht mehr möglich war: „Wir waren bereit, wir haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft, aber unser Motor blieb aus. Unser Heimatverein MSC Adenau e.V. war der Veranstalter und daher war es uns ein besonderes Anliegen das Rennen mit Erfolg zu bestreiten. Alle Zuständigen des Vereins die in der Organisation tätig waren, standen uns zur Seite – aber natürlich können auch die keine Regeln umgehen. Wir haben unser Teamzelt aufgebaut, Verpflegung und Ersatzteile mitgebracht und Nenngeld bezahlt. Das war nun alles verschwendete Zeit und Geld.“

 

Passend zu den Vorfällen besuchte Rosi Kötting-Drescher am Samstagnachmittag noch die Familie Mertens in Müllenbach und überreichte Schlüsselbänder mit „Katastrophe“ darauf. Spätestens ab diesem Moment konnte das Team wieder lachen.

 

Blick nach vorne

 

Kurt Strube wird mit DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport das 50. ADAC TotalEnergies 24h-Nürburgring im Hyundai i 30 N Hatchback im WWS-Strube-Design bestreiten. Das große Jubiläumsrennen wird vom 25. bis 29. Mai ausgetragen. Auftakt wird am Mittwochabend der Adenauer Raceday, bei dem die Teams ihre Boliden in der Innenstadt präsentieren und die Fans hautnah dabei sein dürfen. Der Donnerstag und Freitag stehen dann unter dem Zeichen der Trainings- und Qualifikations-Sessions. Startschuss zur Hatz zwei Mal rund um die Uhr ist dann am