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Mrz

Corona-Schutzmasken für die TAFEL Lingen

Rund 10.000 medizinische Masken gingen letzte Woche an die Tafel Lingen. 6.000 davon OP-Masken und 4.000 FPP2-Masken. Das Unternehmen WWS-Strube entschied sich, neben der eigenen Maskenversorgung für Mitarbeiter auch die Tafel vollständig auszustatten, denn der Unternehmer Kurt Strube weiß, dass diese nicht grade billig sind.

„In diesen schweren Zeiten ist es wichtig Hand in Hand zu gehen und da zu helfen, wo man kann“, sagt Kurt Strube, Geschäftsführender Gesellschafter des Fullservice-Dienstleisters WWS-Strube.

Die Masken wurden bei Christian Veldboers Werbeagentur aus Nordhorn/Klausheide bestellt.

Veldboer nutzt die Chance 4.000 der 10.000 Masken in FFP2-Masken aufzuwerten und spendete selbst den entsprechenden Aufpreis.

FFP2-Masken bieten einen höheren Schutz vor Infektionen und sind deshalb noch teurer. Umso mehr freut sich die Tafel deshalb über die Spende.

Die Masken wurden schon bereits einen Tag nach Bestellung der Tafel übergeben und werden  jetzt an die Kunden der Tafel verteilt.

„Wir haben uns außerordentlich über die Maskenspende gefreut. Unsere Leute kommen kaum mit dem Abpacken hinterher, denn jeder Kunde der Tafel wird jetzt mit Masken versorgt, solange der Vorrat reicht“, bedankt sich Tafelvorsitzende Edeltraut Graeßner bei Kurt Strube und Christian Veldboer.

An den Nachmittagen und auch an drei Vormittagen in der Woche (dienstags, donnerstags und freitags) finden aktuell die Ausgaben der Tafel Lingen statt.

Möglichkeiten zur Unterstützung der Tafel finden Sie unter: www.tafel-lingen.de

11
Mrz

Kinder können sich bei der Tafel Lingen auf Spielzeug freuen

Bei der Tafel Lingen kann für Kinder nun Spielzeug ausgegeben werden. Dafür hat Unternehmer Kurt Strube gesorgt. Rund 2500 Menschen nehmen die Lingener Tafel in Anspruch und erhalten dort günstige Lebensmittel, darunter Familien mit Kindern. „Für sie ist die Spielzeugspende einfach toll“, sagt Tafel-Vorsitzende Edeltraut Graeßner. Die in Lingen gegründete Firma WWS-Strube ist langjähriger Unterstützer der Tafel in Lingen. Kurt Strube, der geschäftsführende Gesellschafter, organisiert normalerweise mit der Motorsport-Charity
„Track & Drivers Con“ eine Haupteinnahmequelle der Tafel. Diese fiel wegen Corona zuletzt aus. Nun überraschte Strube die Tafel mit der Spende. 26 500 Euro beträgt der Warenwert laut Strube – darunter Miniaturfahrzeuge und unausgepackte Kisten mit weiteren Geschenken. Wie diese Spende zustande kam? Strube erzählt: „In der Corona-Zeit musste ein Museumsshop in Mannheim geschlossen werden. Wir haben zunächst überlegt, ob wir die Artikel auf einer Plattform verkaufen.“ Dann kam Strube der Gedanke an die Tafel Lingen. Mit Graeßner pflegt der Unternehmer guten Kontakt. Eine weitere Spende soll folgen: Strube will 10 000 OP-Masken an die Tafel spenden. Die Masken machen sich bei den Tafelkunden in der Geldbörse bemerkbar. Derzeit muss die Tafel aufgrund der Pandemie auf einige, vor allem ältere Helfer verzichten, weil sie dem Risiko, sich mit Corona zu infizieren, nicht ausgesetzt werden sollen. Doch das soll die Ausgaben der Spielzeuge nicht beeinflussen, die ersten wurden bereits verteilt. An den Nachmittagen und auch an drei Vormittagen in der Woche (dienstags, donnerstags und freitags) finden aktuell die Ausgaben der Tafel Lingen statt. Weitere Möglichkeiten zur Unterstützung der Lingener Tafel gibt es unter www.tafel-lingen.de

Quelle: NOZ

Text & Foto: Jessica Lehbrink

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Mrz

Kulturschaffende helfen Künstlern

Lingen. Während Corona kämpfen Künstler um ihr finanzielles Überleben. In Lingen gibt es ungewöhnliche Hilfe: Kulturschaffende helfen Künstlern – wie Pete Budden.

Foto: Heinrich Jansen

Wieder als Pädagoge arbeiten – das war zwischenzeitlich wegen der Corona-Pandemie der Plan von Pete Budden. Als der Musiker sich vor einigen Wochen mehrere Jobangebote anschaute, wusste er: Was er tat, “war falsch”.
Es fühlte sich nicht richtig an. “Ich habe zu lange gearbeitet und gekämpft, um meinen Traum leben zu können”, sagt er. Budden ist Musiker, nicht nebenberuflich sondern hauptberuflich – und das seit mehr als 20 Jahren.

Seit Beginn der Corona-Krise tritt er jedoch nicht auf Bühnen auf, sondern verbringt seine Zeit am Schreibtisch, um einen Antrag nach dem nächsten auszufüllen, um Corona-Hilfen zu erhalten und so finanziell überleben zu können. “Ich habe Existenzängste”, gibt er offen zu. Veranstaltungen wurden bundesweit abgesagt, Auftritte die er zuletzt hatte, kann er an einer Hand abzählen und immer wieder taucht die Frage auf: “Wann kehrt ein Stück Normalität wieder ein?”

Diese Frage kann er bis heute nicht beantworten, doch statt am Schreibtisch zu sitzen und weitere Anträge auszufüllen, kann er wieder am Piano sitzen. Pete Budden ist in der Region schließlich als Piano Pete bekannt. Zu verdanken hat er das aktuell dem Unternehmer Kurt Strube, den er mittlerweile seit 20 Jahren kennt.
Damals ist Piano Pete noch in der Museums-Gastronomie aufgetreten – bei Strube. Dem Geschäftsmann gehört das Unternehmen WWS Strube, dass sich nicht nur mit dem Bereich industrielle Wachdienstleistungen beschäftigt, sondern bundesweit agierender Dienstleister für Kultureinrichtungen ist.
Doch in Museen und anderen kulturellen Einrichtungen die Strube betreut, gibt es im Lockdown keine Arbeit. “In den vergangenen zwölf Monaten konnte meine Mitarbeiter sechs Monate nicht arbeiten”, sagt Strube, der für seine Beschäftigten in diesem Geschäftszweig Kurzarbeit beantragen musste.

Strube und Budden haben den Kontakt in den vergangenen zwei Jahrzehnten aufrecht erhalten und kommen jetzt, nach 20 Jahren, beruflich wieder zusammen. Obwohl Strube selbst finanzielle Einbußen aufgrund der Corona-Pandemie hat, will er seinen Musiker-Freund finanziell unterstützen.
In den kommenden Wochen soll Pete Budden ein Jingle für sein Unternehmen produzieren. Ein Jingle ist eine kurze, einprägsame Erkennungsmelodie wie sie in der Werbung vorkommt aber auch in Telefonansagen. “In der Warteschleife sollen unsere Kunden gute Laune bekommen”, sagt Strube und Pete Budden meint scherzhaft: “Um Ideen zu sammeln, bin ich in den letzten Tagen dauerhaft Fahrstuhl gefahren.”

Er habe bereits die ein oder andere Idee für einen Jingle, sagt der Musiker. Für Budden ist die Aufgabe kein Neuland, er sei ein wenig mit der Art der Musik vertraut, habe in der Vergangenheit bereits Imagefilme vertont, für Autoketten und Rockergangs Auftragsarbeiten erledigt. Der Lingener freut sich auf die Arbeit: Dadurch, dass er in den vergangenen kreativ ausgebremst war, ist es zu einem Motivationsleck gekommen, sagt er. Der neue Auftrag sei ein Schritt in die richtige Richtung, ein Schritt aus der Corona-Krise hinaus.

Autorin: Julia Mausch Quelle: NOZ

16
Feb

Museum erleben in Zeiten der Corona Pandemie – Wolfsburg, Berlin und Weimar

Kunstmuseum Wolfsburg

Foto: Marek Kruszewski

Das Kunstmuseum Wolfsburg im Herzen der Stadt wurde 1994 eröffnet und zeigt moderne und zeitgenössische Kunst, getragen durch die Kunststiftung Volkswagen.
Die Ausstellung greift vier Aspekte der erst 1938 gegründeten Industriestadt Wolfsburg auf: Modernität, Urbanität, Internationalität und Qualität.
Seit 1994 sammelt das Kunstmuseum Wolfsburg internationale zeitgenössische Kunst. Dazu gehören Werke der Spätmoderne rund um Minimal Art, Conceptual Art und Arte Povera. Jüngere Positionen schließen sich an.

In Zeiten von Corona bietet das Museum zudem ein umfassendes Online Angebot.
Das Curatorial macht Ausstellungen digital erlebbar in Form von interaktiven Storytelling Formaten, die ausführliche Hintergrundinformationen zu Ausstellungskonzepten, Kunst und Künstlern bieten.
Den Link zum Curatorial findet ihr hier:

https://curatorial.kunstmuseum.de/in-aller-munde/

Fotos: Marek Kruszewski (Bild1); MSCG (Bild 2)

 

Foto: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Der Ort, an dem sich die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet, erzählt eine 44-jährige Geschichte der politischen Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR.
Wo einst eine Großküche im Nordosten Berlins stand, wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein sowjetisches Speziallager errichtet. Im Keller des Gebäudes entstand nach Schließung des Lagers 1946 das zentral sowjetische Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland. Im April 1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis, erweiterte es im November 1960 durch einen Neubau und nutzte es bis Januar 1990 als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort inhaftiert, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen.
Die Geschichte des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses wird aber nicht nur vor Ort erzählt. Aufgrund der Schließungen der Museen, durch die Corona Pandemie, bietet die Gedenkstätte ein umfassendes Online Angebot:
Auf ihren Social-Media-Kanälen (Instagram: @stasigefaengnis Facebook: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen) werden 360°-Rundgänge durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis in deutscher und englischer Sprache mit den ehemals politisch Inhaftierten Edda Schönherz (https://youtu.be/BscJohc3GWA) und Hans-Jochen Scheidler (https://www.facebook.com/watch/?v=1080129762070341) angeboten.
Zudem fand am 10.12 zum Tag der Menschenrechte, ein Online Podium Tag statt.

Den Link dazu findet ihr hier:

https://youtu.be/pw7WLZY5z9M

 

 

Neues Museum, Foto: Thomas Müller

Klassik Stiftung Weimar

Die Klassik Stiftung Weimar bildet ein einzigartiges Ensemble von Kulturdenkmalen. Mit ihren zahlreichen Museen, Schlössern, historischen Häusern und Parks sowie den Sammlungen der Literatur und Kunst zählt sie zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands.
Zwölf Weimarer Liegenschaften sind in der Liste des Weltkulturerbens der UNESCO aufgeführt, davon gehören elf zum Ensemble „Klassisches Weimar“, das Haus am Horn zum Komplex „Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau“.
Die Klassik Stiftung Weimar kann man nicht nur vor Ort erleben, sondern auch bequem von zuhause aus. Digital können Sie alles rund um die Themen Weimarer Klassik, Moderne und Bauhaus sowie UNESCO-Weltkulturerbe entdecken.
Dafür öffnen Sie einfach den folgenden Link
https://www.klassik-stiftung.de/startseite/digital/

© Klassik Stiftung Weimar, Bestand Fotothek

21
Dez

Museum erleben in Zeiten der Corona Pandemie – Dessau, Hildesheim, Wuppertal

Stiftung Bauhaus Dessau

Foto: Meyer, Thomas, 2019 / OSTKREUZ

Die Ausstellung im Bauhaus Museum Dessau trägt den Titel „Versuchsstätte Bauhaus. Die Sammlung“. Sie erzählt mit über 1000 Exponaten die Geschichte der berühmten Schule in Dessau.
Mit rund 49.000 Objekten ist die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau die zweitgrößte und gleichzeitig eine der jüngsten Sammlungen zum Bauhaus weltweit. Vor allem Schülerarbeiten, Aufzeichnungen aus dem Unterricht, Entwürfe und Prototypen aus den Werkstätten prägen ihr Profil.
In einem Klima politischer Veränderung und kultureller Verunsicherung stellte die weltweit vernetzte Bauhausgemeinschaft die Konventionen der Lehre, des Zusammenlebens und der Geschlechterbeziehungen infrage. In Dessau stieß die Schule ebenfalls nicht nur auf Unterstützung, sondern auch auf Kritik. Versuchsstätte Bauhaus zeigt das konfliktreiche Ringen darum, Kunst und Gestaltung gesellschaftliche Relevanz zu verschaffen.

Solange Kultureinrichtungen ihre Pforten für Besucher geschlossen haben, bieten einige unserer Kunden diverse Veranstaltungen an, die man von zuhause aus erleben kann. Das Bauhaus Dessau stellt auf Instagram ( @bauhaus_dessau_foundation ), Facebook (Stiftung Bauhaus Dessau) und Twitter (@gropiusallee) jede Woche einen Bauhäusler vor. Dazu bieten Sie unterschiedliche Formate an, wie Hörstücke, „aus der Vitrine“, „3 Fragen an…“, „Director’s Choice (Lieblingsobjekt der Direktorin)“, DIY-Anleitungen und vieles mehr.
Auf Google Art & Culture gibt es außerdem Online-Ausstellungen und virtuelle Rundgänge durch die historischen Bauten. Den Link dazu findet ihr hier:
https://artsandculture.google.com/project/bauhaus

© Stiftung Bauhaus Dessau

 

Foto: Florian Monheim

Dommuseum Hildesheim

Nach der fünfjährigen Umbauzeit eröffnete das Dommuseum im April 2015 wieder seine Pforten und vereint Geschichte und Gegenwart, durch die unmittelbare Nähe zur Domkirche und dem angebundenen mittelalterlichen Kreuzgang in einzigartiger Weise. Die Ausstellung umfasst die Geschichte und Kultur vom Dom, Stadt und Bistum, dabei steht im Zentrum die zum Welterbe zählenden Werke mittelalterlicher Kunst. Zur Sammlung gehören Objekte wie das Große Ringelheimer Kruzifix und die Goldene Madonna Bischof Bernwards, die zu den frühen Beispielen vollplastischer Skulptur zählen. Zudem umfasst die Sammlung einen hervorragenden Bestand mittelalterlicher Bronzegüsse. Auch Arbeiten zeitgenössischer Künstler sind im Dommuseum vertreten, darunter Werke von Arnulf Rainer, Gerd Winner und Emil Cimiotti, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Werken bilden. Durch den Umbau erstrahlt das Dommuseum in völlig neuem Glanz und begeistert seine Besucher nicht nur durch seine besondere Ausstellung, sondern auch durch seine beeindruckenden Bauten.
Auf der Homepage des Museum Hildesheim gibt es Videos, in denen die Museumsführer*innen ihr Lieblingsobjekt vorstellen. Diese entstanden während des ersten Lockdowns. Den Link dazu findet ihr hier:
https://www.dommuseum-hildesheim.de/de

©Dommuseum Hildesheim

 

Von der Heydt Museum Wuppertal

Foto: VDHM

 

Das Von der Heydt Museum in Wuppertal hat nicht nur eine bewegende Geschichte, sondern zeichnet sich auch durch die Sammlungen, Ausstellungen, Skulpturen und Fotografien aus.
1892 gründete Eduard von der Heydt zusammen mit anderen einen Museumsverein in Elberfeld und schaffte es ein kleines Museum aufzubauen, in dem städtische Künstler ihre Werke ausstellen konnten. Im zweiten Weltkrieg wurden rund 1680 Werke beschlagnahmt oder zerstört. 1950 fand die Wiedereröffnung statt, hier standen nun die Türen zu neuen Ausstellungen offen. Da August von der Heydts Sohn Eduard großzügige Spenden an das Museum tätigte, übernahm das Museum zum Dank seinen Namen.
Mit rund 3000 Gemälde verschiedener Künstler, 400 unterschiedliche Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, 30000 Grafiken und Fotos aus der Renaissance bis hin zur heutigen Zeit und einer Bibliothek mit rund 100000 unterschiedlichen Kunstbüchern, bietet das Museum eine spannende Ausstellung für jeden.

Das von der Heydt Museum in Wuppertal bietet ihnen auch in Zeiten der Corona Pandemie ein großartiges Angebot. Mit dem Format „Museum to go“ kann man bequem die Ausstellung und das Museum durch Bilder, Videos und anderem Material erleben.
Den Link dazu findet ihr hier:
https://www.von-der-heydt-museum.de/museumtogo.html