11
Okt

Versöhnlicher Saisonabschluss für Manheller Racing

Der neunte und finale Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2021 wurde am Samstag, den 9. Oktober 2021, ausgetragen. Zum PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal startete der Rennstall aus Meuspath mit dem BMW 330i #495 und Marcel Manheller (Döttingen), Kurt Strube (Wietmarschen) und Harald Barth (Bonn) in der mit 19 Teilnehmern am stärksten besetzten Klasse VT2. Wie bei NLS 8 verzögerte sich die Veranstaltung aufgrund des Nebels, nach verkürzter Renndistanz sah Kurt Strube auf dem dreizehnten Rang die Zielflagge. Eine besondere Freude für das Team war der Besuch von Manheller Pilot Martin Owen, der seit Saisonende 2019 die Reise von Großbritannien an den Nürburgring nicht aufnehmen konnte.

 

 

Trotz Herbstsonne am Samstagmorgen verzögerte sich der Beginn des Zeittrainings, da Bodennebel in den Eifeltälern um 8:30 Uhr die Sicht noch sehr einschränkte. Das Qualifying ab 11:15 Uhr mit nur 45 Minuten verlief erwartungsgemäß eng, da alle 118 Teilnehmer eine schnelle Runde liefern mussten. Im dichten Verkehr gab es dann auch schnell wieder Vorfälle mit entsprechenden Doppelgelb oder Code-60 Zonen und die Zeitenjagd war nahezu unmöglich und Startplatz 17 das Maximum für Manheller Racing.

Foto: @BOTSCHAFT.digital

Die Rennleitung verkürzte die Rennzeit aufgrund der Verzögerungen von vier Stunden auf 3:15 Stunden. Marcel Manheller entschloss sich, das Cockpit den beiden anderen Piloten zu überlassen und verzichtete auf einen Start. Die Hatz durch die herbstlich bunte Grüne Hölle wurde dann um 13:45 Uhr freigegeben und die Meute stürzte sich ins Rennen. Offenbar zu hitzig am Start wurde Harald Barth noch vor dem ersten Umlauf vor der Startampel unverschuldet in einen Unfall mit einem Klassengegner verwickelt, der zu früh nach links zog.  Er rettete den beschädigten BMW aber noch bis in die Box. Die resultierende Reparatur eines beschädigten Querlenkers dauerte 25 Minuten und Barth nahm auf dem 17. Klassenrang das Rennen am Ende des Feldes wieder auf.

Nach acht Runden übergab er dann das Steuer an Kurt Strube auf Platz 16. Strube fuhr defensiv und sehr fokussiert bis zum Schluss des Rennens. Schlussendlich war der 13. Platz ein versöhnliches Ergebnis nach einem turbulenten Rennen und einer durchwachsenen Saison.

Entsprechend fällt auch das Fazit des Teamchefs Stefan Manheller aus: „Von Schnee über Nebel, von technischen Problemen bis zum schweren Unfall, die Saison 2021 war sicherlich nicht unsere! Die Pandemie und die damit verbundenen Komplikationen bei der Fahrersuche waren da nur der Anfang. Dazu noch das kürzeste 24 h-Rennen aller Zeiten, schon wirklich seltsam. Das Team und die Fahrer haben trotzdem ihr Bestes gegeben und die schönen Momente überwogen am Ende. Herzlichen Dank an meine gesamte Mannschaft und an die Piloten, ich bin gespannt, was uns das nächste Jahr bringen wird.“

Foto: @BOTSCHAFT.digital

Auch Manheller Stammpilot Strube lässt den letzten Lauf und die Saison Revue passieren: „Das Rennen war wie die gesamte Saison: Es war der Wurm drin“, beginnt der Geschäftsmann aus Wietmarschen. Er betont: „Das Team hat großartige Arbeit geleistet und wir hatten viele schöne gemeinsame Stunden, das ist was zählt! Martin Owen endlich wieder in der Eifel begrüßen zu dürfen war wundervoll, er ist dem Team und mir ein sehr guter Freund und fehlte nun schon lange Zeit mit seiner liebenswerten britischen Art.“

Abschließend sagte Strube: „Natürlich waren die Ausfälle, Unfälle und Strafen in nahezu jedem Rennen im Nachhinein immer ärgerlich, dazu noch ein verschneites Rennen und jede Menge Nebel am Ring… Daher machen wir einen Haken an 2021 und freuen uns darum um so mehr auf die kommende Saison, in der wir dann hoffentlich mit einem neuen spannenden Fahrzeug überraschen können! Ich wünsche Allen eine schöne Winterpause, bleibt gesund und munter!“

„Nachdem das Qualifikationstraining nicht so gut für uns gelaufen war, wollten wir im Rennen eine deutlich bessere Platzierung erreichen. Umso bitterer war es, noch vor der Start-Ziellinie durch ein Ausweichmanöver eines anderen Teilnehmers aus dem Rennen geboxt zu werden. Wir waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und wurden Opfer einer Kettenreaktion im engen Startgetümmel. Anstatt den Weg nach vorne anzutreten, mussten wir mit zwei Runden Rückstand dem Feld hinterherfahren. That’s Racing!“, resümiert Harald Barth das Rennen.

Der Bonner unterstreicht: „Ein großer Dank gilt dem Team Manheller Racing, die es geschafft haben, das beschädigte Auto in kürzester Zeit wieder fahrtüchtig zu bekommen. So konnten wir zum Saisonabschluss noch ein paar schnelle Runden fahren und unser Potenzial zeigen.“

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Der in die Jahre gekommene BMW F30 328i, vom Team auch WWS-BMW genannt, wird den Fuhrpark von Manheller Racing verlassen. Welcher Rennbolide dann im nächsten Jahr im weiß-grünen Kleid von Manheller in der Nürburgring Langstrecken-Serie eingesetzt wird, verrät das Team dann vor Saisonbeginn.

Die Saison 2022 wird dann noch acht Läufe beinhalten, davon als Novum das 12h-Rennen im September, hier werden über zwei Tage jeweils sechs Rennstunden absolviert und mit Punkten belohnt. Das bisherige Punktesystem der Serie wird ebenfalls erneuert und orientiert sich dann nicht mehr nach der Anzahl der Fahrzeuge in der Klasse, damit haben auch dünner belegte Klassen wieder die Möglichkeit, um die Gesamtmeisterschaft mitzukämpfen.

 

Vorläufige NLS-Termine 2022

 

25.-26.03.2022 – NLS1

08.-09.04.2022 – NLS2

22.-23.04.2022 – NLS3

24.-25.06.2022 – NLS4

08.-09.07.2022 – NLS5 (6h Rennen)

09.-11.09.2022 – NLS6 (12h Rennen)

07.-08.10.2022 – NLS7

21.-22.10.2022 – NLS8

30
Sep

Manheller Racing: Nebel, Licht und Schatten beim achten NLS-Rennen der Saison

Foto: @BOTSCHAFT.digital

Nachdem beim siebten Lauf der EBS-BMW #510 stark verunfallt war, startete Manheller Racing mit dem WWS-Strube BMW #495 in der Klasse VT2 mit 14 Teilnehmern. Erstmals 2021 griff Marcel Manheller selbst ins Lenkrad. Den Junior des Teams aus Meuspath unterstützen Kurt Strube (Wietmarschen) und Stefan Jöcker (Wuppertal). Eine Zeitstrafe vereitelte eine Zieldurchfahrt in den Top 5. Das Team zeigt sich mit dem neunten noch zufrieden. Fotokünstler Werner Westdörp und Modell Jelika Maathuis waren Gäste von Kurt Strube und Manheller Racing.

 

Dichte Nebelschwaden lagen über den Eifelwäldern und am höchsten Punkt der Strecke, dem Grand-Prix-Kurs mit Fahrerlager. Da die Sicht von Streckenposten zu Streckenposten teilweise unmöglich war, wurde das Zeittraining nach hinten verschoben und letztendlich mit nur 50 % Dauer gestartet. In diesen 45 Minuten waren dann für alle Protagonisten keine wirklich schnellen Runden möglich und Marcel Manheller musste außerhalb der Top 10 das Rennen aufnehmen, da zwischenzeitlich im Training Probleme mit dem Kühler auftraten. Diese konnten bis zur Startaufstellung erfolgreich behoben werden, der WWS-Strube BMW 328i der Baureihe F30 lief wie ein Uhrwerk und ging die Pace der neueren Modelle zeitweise mit.

Foto: @BOTSCHAFT.digital

Vom Umschalten der Startampel an, bei inzwischen Kaiserwetter rund um die legendäre Nürburg, konnte Manheller dann Positionen gut machen. Er hielt mit den Zeiten der Spitze sogar mit. In aussichtsreicher Lage übergab er dann an Jöcker, der erstmals in der NLS startete. Der Wuppertaler kam ebenfalls mit dem seriennahen Produktionswagen mit Turbomotor klar. Zahlreiche Doppelgelb und Code-60 Zonen auf der über 24 km langen Strecke wurden ihm dann zum Verhängnis. Schneller als die erlaubten 60 km/h erwischte ihn die Rennleitung und sprach eine Stop- and-Go-Strafe aus. In einem langen Schlussstint fuhr Kurt Strube dann nochmals vorzeigbare Rundenzeiten und kam auf dem neunten Klassenrang ins Ziel.

Marcel Manheller nach dem Rennen: „Herrlicher Himmel über der Eifel, es lief doch recht gut bei uns und ich hatte meine Freude, endlich wieder auf dem Nürburgring zu kämpfen. Es gehört im Sport auch dazu, gemeinsam einen Penalty zu akzeptieren, aus Fehlern kann man lernen, immerhin war es seine Premiere. Ansonsten hat Stefan sein NLS-Debüt sehr gut gemeistert und ich würde mich freuen, wenn wir ihn in Zukunft öfters im Team begrüßen dürfen.“

 

Foto: @BOTSCHAFT.digital

„Im Rennen bin ich den Start gefahren, wo ich mich von Platz 12 auf Platz 4 vorkämpfen konnte. Zwischenzeitlich hatte ich in meinem Stint mit der Traktion Probleme, wodurch ich auch da keine für mich zufriedenstellende Rundenzeit abliefern konnte. Rückblickend bin nach meiner etwas längeren Rennpause sehr zufrieden mit meiner Leistung und habe mich wieder sehr wohl gefühlt, endlich wieder hinterm Lenkrad zu sitzen. Die Zuschauerkulisse und -nähe taten ebenfalls sehr gut! Irgendwie seltsam, dass in weniger als zwei Wochen schon das Saisonende ist. Wir freuen uns aufs Finale!“, schließt Manheller ab.

Auch Kurt Strube blickt zufrieden auf das Wochenende zurück: „Bei der Nebelsuppe am Morgen kamen Erinnerungen an das diesjährige 24 h-Rennen auf. Zum Glück verzog sich der Nebel und wir hatten traumhafte Bedingungen in der Eifel. Ich fuhr schon einen sehr langen Stint. Nur kurz vor dem Abwinken des Aston Martin GT3 als Sieger kam ich über Start-Ziel und musste damit nochmals die gesamte Runde fahren. Hat aber viel Freude gemacht!“, sagt er schmunzelnd.

Dann führt er weiter aus: „Unser WWS-Strube BMW ist eigentlich Ersatzfahrzeug, dafür lief er jedoch tadellos. Fehler sollen nicht vorkommen – passieren im Eifer des Gefechts leider doch und durch die deutlich zu hohe Geschwindigkeit war die Standstrafe schmerzhaft hoch. Bald geht die Saison 2021 zu Ende, die auch wieder holprig verlief, ich werde das letzte Rennen nochmals genießen.“

Foto: @BOTSCHAFT.digital

Erstmals seit dem Saisonende 2019 waren Zuschauer im Fahrerlager, der Startaufstellung und rund um die Nordschleife zugelassen und ein großes Stück Langstrecken-Romantik und Normalität kehrte zurück. Besondere Gäste brachte Kurt Strube zum Team und damit hinter die Kulissen eines Langstreckenrennens. Jelika Maathuis stand schon bei zahlreichen Shootings mit dem Profifotografen Werner Westdörp vor der Kamera. Beide zeigten sich fasziniert vom Renngeschehen, der Arbeit rund um ein Team, die Vielfalt der Teilnehmerfahrzeuge und der gesamten Grünen Hölle.

Jelika sagte sichtlich ergriffen: „Das waren schon emotionale Momente und eine eindrucksvolle Kulisse. Wir hatten viel Spaß und ich denke, ich konnte Werner zu schönen Bildern inspirieren. Nun verstehe ich die Rennfahrer schon, wenn sie sagen: „life‘s better in racesuits“ – auch wenn die Anzüge recht warm sind.“

„Wir wurden familiär von Manheller empfangen und es war mir eine Freude, Jelika und das Teamgeschehen festzuhalten. Ich war seit längerer Zeit nicht mehr bei einem Rennen und bei der NLS ist schon sehr viel los mit 120 Autos. Danke an die Crew von Manheller und Kurt für dieses inspirierende Umfeld, es hat Spaß gemacht“, resümiert Westdörp.

Herbstliches Finale der Nürburgring Langstrecken-Serie ist am Samstag, den 9. Oktober 2021 mit dem PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal. Hier wird dann wieder ab 8:30 Uhr die Zeitenjagd um Startpositionen über 90 Minuten ausgetragen. Die Hatz durch die bunten Eifelwälder beginnt um 12:00 Uhr. Nach vier Stunden stehen dann neben den Renngewinnern auch die Klassen- und Gesamtmeister der Saison 2021 fest. Den jeweils Klassenbesten des Tages winkt ein großer Saftschinken als köstliche Extrabelohnung, daher wird der letzte Lauf auch das „Schinkenrennen“ genannt.

Quelle: @BOTSCHAFT.digital

20
Sep

„hoRSt“ rast in die Top 10 beim 1000km Nürburgring

Foto: Frozenspeed

Das von 1953 bis 1983 ausgetragene 1000km Nürburgring schuf Legenden und unvergessene Erinnerungen. Am Samstag, den 18. September 2021 lebte diese Zeit in der Grünen Hölle wieder auf und etwa 100 Rennwagen, bis Baujahr 1994 wagten die Distanz von 1000 Kilometern oder die maximale Rennzeit von fast sieben Stunden. Mit im Feld aus Porsche, BMW, Mercedes, Ford, Alfa-Romeo und weiteren herrlichen Youngtimern war der Porsche 993 #100 von Arne Bast aus Hamburg. Mit ihm griff Kurt Strube ins Lenkrad und dem Duo gelang ein sagenhafter neunter Gesamtrang mit „hoRSt“ bei bestem Wetter in der Eifel. Die beiden Unternehmer aus dem hohen Norden der Republik wurden kompetent von Patrick Simon und seinem Boxenteam „Simon Racing“ unterstützt. Dank hervorragender Vorbereitung des straßenzugelassenen und 324 PS-starken weißen Boliden qualifizierte sich hoRSt auf dem 13. Startplatz, war jedoch der zweiten Startgruppe zugeordnet und nahm das Rennen somit auf dem 53. Rang auf. Dies war keinesfalls ein Nachteil, da hoRSt

Foto: Frozenspeed

hier an der Spitze der Gruppe freie Fahrt hatte. Pro Umlauf waren die 24 Kilometer aus Grand-PrixSprintstrecke und Nordschleife zu fahren, Rundenzeiten unter 10 Minuten gingen problemlos im Porsche 993 mit Zulassung nach STVO. Selbstredend ging es nicht mit harten Bandagen zur Sache, da passten die Piloten auf ihr historisches Material auf, doch es gab einige spannende Positionskämpfe, denn letztendlich sind die Autos zum Rennen fahren gebaut worden. So fuhr Strube zeitweise die Rundenzeiten der Top 3, die mit deutlich stärkeren Autos unterwegs waren. Hier zeigte sich die Erfahrung von Strube aus zahlreichen Jahren in der VLN und Nürburgring LangstreckenSerie. Der Porsche 993 ist ein US-Import Baujahr 1994 und Eigentümer Bast baute ihn über die Jahre liebevoll in einen RS um. Sein größter Traum ging mit der Teilnahme beim 1000 Kilometer Nürburgring in Erfüllung: auf eigener Achse anreisen, ein Rennen erfolgreich bestreiten, um dann im Porsche wieder nach Hause zu fahren. Strube und Bast kennen sich seit Jahren von der Scuderia Hanseat und bewegten zur Vorbereitung den hoRSt nur auf öffentlichen Straßen. Arne Bast freut sich am Tag nach dem Rennen:

Foto: Frozenspeed

„Das war ein ganz besonderes Erlebnis und unser Top 10 Resultat weit mehr als ich mir je erträumt hatte! Danke an Simon Racing für die sagenhafte Betreuung und Taktik. Wir fuhren die gesamte Distanz auf einem Satz Reifen. Kurt bewegte das Auto unglaublich schnell und sicher, es war herrlich mit anzuschauen. Ich hatte meine helle Freude im Cockpit. Nun bin ich auf dem Heimweg nach Hamburg in dem Auto, mit dem wir 1000 Kilometer Nordschleife Rennen gefahren sind und hoRSt seine Zuverlässigkeit und Schnelligkeit zeigte. An diese Veranstaltung werde ich mich sicherlich für immer Erinnern und hoffe im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.“

Auch Kurt Strube aus dem Emsland zieht eine glückliche Bilanz:

„Der Porsche wurde von Simon Racing wirklich top vorbereitet und ich kam ab dem ersten Meter sehr gut mit ihm zurecht. Das ganze Rennen hat unglaublich Spaß gemacht und ich fühlte mich sehr wohl, so dass ich selbst von meinen Rundenzeiten beeindruckt war.“

Foto: Kurt Strube

„Besonders betonen möchte ich die Leistung von Arne, der im Vergleich zu mir, kaum Rennerfahrung auf der Nordschleife hatte und trotzdem eindrucksvolle Rundenzeiten aufs Tableau zauberte. Vom Regen blieben wir zum Glück verschont, der hätte das 1000 Kilometer Rennen deutlich schwieriger gemacht. So durften Arne und ich einen wirklich großartigen Erfolg feiern und ich danke ihm, sowie der Crew von Patrick Simon, für ein super Wochenende auf dem Nürburgring in einem besonderen Auto.“,

schließt Strube ab. Der Veranstalter des Langstreckenrennens DAMC möchte bis 2028 das Event auf der Nordschleife weiter durchführen. Der große Zuspruch und ein ordentliches Teilnehmerfeld bestätigten das Interesse am Format und es wäre schön, wenn die 1000 Kilometer Nürburgring zum festen Bestandteil des Rennkalenders werden. Nachtrag: Ergebniskorrektur beim 1000km Nürburgring: „hoRSt“ springt auf Platz acht Am Samstag, den 18. September 2021 waren Arne Bast und Kurt Strube im Porsche 993 #100 beim 1000km Nürburgring erfolgreich. Noch auf dem Heimweg am Sonntag freuten sich beide Fahrer über den neunten Platz von fast 100 Youngtimern. Doch es kam nach einer Ergebniskorrektur noch besser für die beiden Norddeutschen. Wir berichteten über das erfolgreiche Rennen im Porsche 993 #100 aus dem Baujahr 1994. Wie uns das Team heute mitteilte, ist der liebevoll „hoRSt“ genannte Neunelfer letztendlich auf Rang acht gewertet worden und die Fahrer entsprechend noch glücklicher.

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13
Sep

Jähes Ende eines vielversprechenden 6h-Rennen für Manheller Racing

Foto: @BOTSCHAFT.digital

Zum ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen startete Manheller Racing mit dem BMW 328i #510. Das Pilotentrio Carsten Knechtges (Mayen), Harald Barth (Bonn) und Kurt Strube (Wietmarschen) wollten endlich einen Erfolg in der Klasse VT2 erzielen, nachdem beim Double-Header vor der Sommerpause der Technikteufel sonntags zuschlug und sie punkte los heim gereist waren. Doch der Saisonhöhepunkt endete zur Halbzeit mit einem Hochgeschwindigkeitsunfall, bei dem das Auto stark beschädigt wurde, Kurt Strube glücklicherweise ohne Blessuren blieb. Mit einer starken Qualifying-Zeit sollte der EBS-BMW von Platz zwei in der mit 15 seriennahen Autos besetzten VT2-Klasse ins sechsstündige Rennen gehen. Startfahrer und Nordschleifen Spezialist Knechtges verwaltete die Position in der stark umkämpften Klasse, bis er nach etwa 90 Minuten das Steuer an Strube übergab. Der Routinier aus dem Emsland fühlte sich schon am Vortag im Auto sehr wohl und ging die Pace der starken Gegner mit. In der Hochgeschwindigkeitspassage „Klostertal“ wurde Strube von einem überholenden BMW M4 GT4 bei fast 200 km/h getroffen und in die Leitschienen geschickt, entstieg dem Wrack dann unverletzt. Strube nach dem Rennen:

„Bereits am Freitag ging das Auto wieder hervorragend, da hat dasTeam großartige Arbeit geleistet. Carsten fand im noch nassen Qualifying ein kurzes Fenster, in dem es möglich war, eine schnelle Zeit zu fahren und brachte uns in die erste Startreihe. Das Rennen war von Beginn an mit Vorfällen gespickt, doch wir hielten uns defensiv aus allem heraus, um die Position zu behaupten.“

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Er schildert weiter:

„In meinem zweiten Stint war ich im Klostertal Richtung Mutkurve auf der Ideallinie als mich an einem leichten Linksknick ein M4 GT4 überholte – was an dieser Stelle eigentlich unmöglich ist – und mich an der Fahrerseite hart traf und ich in die dicht gelegene Planke rechts einschlug. Der Fahrerin und mir ist dank der sicheren Autos nichts passiert, abgesehen von ein paar Prellungen. Doch der Schaden an unserem BMW ist enorm.“
Teamchef Stefan Manheller ergänzt:
„Das Wochenende lief sehr gut bis dahin, es war eine tolle Stimmung im Team, besonders nach dem starken Qualifying. Der Unfall war heftig, ich habe jahrzehntelange Erfahrung auf der Nordschleife, dort überholst Du nicht! Wichtig ist immer, dass es keinen Personenschaden gab. Die wirtschaftlichen Folgen eines solch unnötigen Manövers sind hoch. Jetzt müssen wir Gas geben, um in weniger als zwei Wochenbeim vorletzten Lauf wieder antreten zu können.“

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Abschließend betont Kurt Strube:

„Es tut mir sehr leid für das Team Manheller, eine so familiäre Truppe, in der ein Jeder mit Herzblut bei der Sache ist. Stefan kann stolz auf alle sein. Carsten und Josef Knechtges haben ein schnelles Auto hinbekommen, auch ihre Mühenwaren nun erst mal umsonst. Sehr schade für Harald, der keine Rennrunde absolvieren konnte, so was ist für Fahrer immer ärgerlich. Ich bedanke mich bei Euch allen und bin glücklich, ein Teil des Teams zu sein. Die Saison ist für uns bisher durchwachsen verlaufen und ich wünsche mir, dass wir die verbleibenden zwei Rennen mit vorzeigbaren Resultaten beenden können.“

Bevor am zweiten Oktoberwochenende das „Schinkenrennen“ den Saisonabschluss bildet, geht es am Samstag, den 25. September 2021, beim 53. ADAC Barbarossapreis über vier Stunden zum achten Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken-Serie in die Eifel.
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20
Jul

Er verdoppelt die Spende – Rennfahrer und Firmenchef Kurt Strube hilft

Quelle: BOTSCHAFT.digital

EURE SPENDE ZÄHLT!

„Die schockierenden Bilder bekomme ich nicht aus dem Kopf. Die Schicksale so vieler Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, oder ihr gesamtes Hab und Gut gehen mir sehr nahe.“,
beginnt Kurt Strube.
Er erklärt weiter:
„Die Eifelregion rund um den Nürburgring hat uns so viele schöne Stunden und Erinnerungen beschert, nun ist es Zeit etwas doppelt zurückzugeben nach dieser Katastrophe!“
Treffender kann es kaum beschrieben werden. Die Solidarität und Spendenbereitschaft für die betroffenen Regionen in der Eifel und Nordrhein-Westfalen, nun auch in Bayern und weiteren Bundesländern ist umwerfend. Teams versteigern GT3-Taxifahrten und Fans ihre Devotionalien, alle haben nur ein Ziel: Helfen mit möglichst viel finanziellen Mitteln. Nachdem Tonnen an Kleidung, Nahrungsmitteln und Hilfsgütern am Nürburgring angeliefert wurden und diese erst sortiert und vernünftig verteilt werden müssen ist aktuell Geld der beste Weg schnell zu helfen.

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Die tRACK & dRIVERS CON ist ein Zusammenschluss von Petrolheads die regelmäßige Treffen organisieren und Spendengelder z.B. für die Tafel sammeln. Die Schirmherrschaft hat die WWS-Strube GmbH mit dem Geschäftsführer Kurt Strube. Strube fährt seit vielen Jahren Langstreckenrennen auf der Nordschleife und fühlt sich mit der Eifelregion tief verbunden.

Er schließt sich den Spendenaufrufen an und sagt:
„Unsere Veranstaltungen mussten wir wegen der Pandemie bereits zwei Mal absagen und hoffen auf ein Wiedersehen 2022, um dann wieder für die Tafel zu sammeln. Nun ist es uns ein großes Anliegen, dass wir den Hochwasseropfern zur Seite stehen. Jeder gespendete Euro wird von der WWS-Strube GmbH verdoppelt!“
Eure Spende auf das Konto DE86 5775 1310 0000 3394 57 bei der KSK Ahrweiler zählt ab heute.
Bitte schickt eine Kopie der Überweisung (Kontonummer darf natürlich geschwärzt sein) per E-Mail an kstrube@wws-strube.de. Strube legt dieselbe Summe bis zu einem Gesamtbetrag von 10.000 € nochmals darauf.
Er betont abschließend:
„Auch kleine Beträge führen am Ende zu einer großen Summe, allen Spenderinnen und Spendern danke ich jetzt schon. Selbstverständlich kann ich allen die vor Ort unter Einsatz ihres Lebens helfen nur meinen größten Respekt aussprechen!“
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