WWS Museumstipps


Foto: Ferdinand Hodler, Heilige Stunde, 1911 (Detail)

Berlinische Galerie Museum für Moderne Kunst
Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne

Ferdinand Hodlers (1853–1918) ausdrucksstarke Figurenbilder, Berglandschaften und Porträts sind Ikonen der Moderne. Bereits zu Lebzeiten fand das Werk des Schweizer Malers, der den Symbolismus mitgeprägt hat, international große Beachtung. Was heute kaum noch bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte über Berlin. Von 1898 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs stellte der Künstler nahezu jährlich hier aus. Die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ zeigt rund 50 Gemälde des Künstlers, darunter 30 aus dem Kunstmuseum Bern, das Kooperationspartner der Schau ist. Hinzu kommen weitere Werke von Künstlern der Berliner Secession, die mit Hodler zusammen in Berlin ausgestellt haben, wie Lovis Corinth, Walter Leistikow, Hans
Thoma und Julie Wolfthorn.

© Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur;
© SKKG, 2020 // SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

 

Foto: Ausstellungsansicht „Alicja Kwade. In Abwesenheit”, © Roman März

Alicja Kwade – In Abwesenheit

Die Arbeit von Alicja Kwade (*1979) ist inspiriert von naturwissenschaftlichen, philosophischen und gesellschaftliche Fragestellungen. In ihren Installationen verhandelt sie Modelle und Konstruktionen zur Wahrnehmung von Zeit, Raum und Materie, und hinterfragt die Möglichkeiten objektiver und subjektiver Erkenntnis. In der Ausstellung stellt sich die Künstlerin erstmals selbst ins Zentrum. „In Abwesenheit“ basiert auf neueren Arbeiten, die sich im weiteren Sinn als Selbstporträts lesen lassen. Mit Kwades ortspezifischer Installation setzt die Berlinische Galerie das erfolgreiche Format von insitu-Projekten in Berlin arbeitender Gegenwartskünstlern fort.

Quelle: Sim’s Kultur