Topographie des Terrors in Berlin: Zahlreiche Aufgaben für WWS-Strube


Seit dem 01.04.2019 betreut WWS-Strube eine weitere herausragende Kultureinrichtung in Berlin: Die Topographie des Terrors ist eine Dokumentationsstätte der NS-Verbrechen. Erschreckend und bewegend, aber auch ein Ort, der zum Nachdenken anregt, der dokumentiert und anschaulich zeigt, welche Verbrechen im Dritten Reich geschehen sind. Das ab 1987 als „Topographie des Terrors“ bekanntgewordene Gelände war der Zentralort von Planung und Lenkung der meisten NS-Verbrechen. Hier befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt. Im Krieg wurde dieser historische Ort teils zerstört, dann nach Kriegsende teils abgerissen und einer neuen Aufgabe zugeteilt. Erst in den 1980er Jahren wurde dieser in der Zwischenzeit fast in Vergessenheit geratene Ort historisch aufgearbeitet und als Dokumentationszentrum neu aufbereitet und ausgebaut. Im Schatten der ehemaligen Berliner Mauer zieht die Dokumentationsstätte der NS-Verbrechen „Topographie des Terrors“- neben dem Martin-Gropius-Bau unweit des Potsdamer Platzes gelegen – jährlich rund eine Million Besucher an. WWS-Strube übernimmt vor Ort in Berlin den Besucherservice (Info- und Empfangsaufgaben und Aufsichtsdienst, Ausgabe von Audio-Guides sowie den Verkauf von Katalogen und Büchern).

https://www.topographie.de/