Fürstenbaumuseum Festung Marienberg


Die Festung Marienberg liegt romantisch und imposant oberhalb von Würzburg auf einer Bergzunge. Sie trägt auch den Namen „Festung Unser Frauen Berg“. Bereits in keltischer Zeit befanden sich hier eine Fliehburg und ein heidnischer Kultplatz. Nach der Völkerwanderung erreichten im 6. Jahrhundert die Franken die Gegend der Festung Marienberg. Die Festung wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut. Die ältesten noch erhaltenen Teile sind von 704 (kleine Marienkirche). Um 1200 wurde bereits eine Burganlage mit Bergfried und tiefem Brunnen erbaut, das Palais des Konrad von Querfurt. Von 1253 bis 1719 war die Festung Marienberg die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. Vom Burghof aus ist der 1300 Quadratmeter große Fürstengarten zugänglich, der 1937/38 nach Plänen des frühen 18. Jahrhunderts wiederhergestellt wurde. Das Fürstenbaumuseum ist im Fürstenbau der Festung Marienberg oberhalb Würzburgs untergebracht. Schwerpunkt des Museums ist die Darstellung der Stadtgeschichte. Zum Museum gehört der Fürstensaal sowie die fürstbischöfliche Schatz- und Paramentenkammer. Zwei große Modelle zeigen die Stadt um 1525 und nach der Zerstörung 1945.Das Fürstenbaumuseum und das Mainfränkische Museum können im Verbund besichtigt werden.

Ab Mitte März übernimmt WWS-Strube Aufsichts- und Sicherheitsdienste sowie Kassendienste.

Infos: www.schloesser.bayern.de

Foto: Sven Teschke