Dommuseum Hildesheim: WWS-Strube übernimmt Dienstleistungen


Eine echte Domschatzkammer und das Diözesanmuseum des Bistums Hildesheim ist das Dommuseum Hildesheim, das sich in den historischen Räumen am südlichen Querhausarm des Hildesheimer Doms befindet. Den Besucher erwarten unter anderem Kunstwerke aus dem Domschatz, wie etwa das Gründungsreliquiar aus dem frühen 9. Jahrhundert. Der Hildesheimer Domschatz ist eine über Jahrhunderte gewachsene Sammlung liturgischer Gefäße, Reliquiare, Gewänder, Bücher und Bildwerke von höchster Qualität. Das Hildesheimer Marienreliquiar reicht bis in die Frühzeit des Bistums zurück und wird mit der Gründungslegende des Doms in Verbindung gebracht. Besonders kostbare Stücke, darunter das mit Gemmen reich verzierte Bernwardskreuz, das Kostbare Bernwardevangeliar und das Ringelheimer Kreuz, entstanden in der Blütezeit des Bistums unter Bischof Bernward († 1022), das Ratmann-Sakramentar von 1159 im Zusammenhang mit dessen beginnender Heiligenverehrung. Ein Büsten- und ein Armreliquiar des hl. Bernward stammen aus dem 13. Jahrhundert. Mehrere dieser Kunstschätze werden bis heute bei hochfestlichen Anlässen in der Domliturgie verwendet.

 

Die Artemisia-Gobelins kamen 1727 in den Besitz der Domkirche. Sie werden bis 2015 restauriert und erhalten im wiedereröffneten Museum einen eigenen Saal.

Im Zuge der Domsanierung ab 2010 wurden die benachbarte St.-Antonius-Kirche und Teile des Domkreuzgangs in Ausstellungsräume des Dommuseums umgewandelt. Die Wiedereröffnung ist am 18. April 2015.

WWS-Strube übernimmt künftig die Aufsicht, Teamleitung und Gebäudereinigung.

www.dommuseum-hildesheim.de