Ausstellung "Großbaustelle 793" in München


Hinter dem Ausstellungsnamen „Großbaustelle 793″ verbirgt sich etwas ganz Besonderes: Im Jahr 793 ließ Karl der Große beim heutigen Ort Graben bei Treuchtlingen einen etwa drei Kilometer langen Kanal ausheben. Sein Ziel war es, Rhein und Donau miteinander zu verbinden, um damit Handelswege zu verbessern. Dieses monumentale Kanalprojekt ist Thema der Ausstellung „Großbaustelle 793. Das Kanalprojekt Karls des Großen zwischen Rhein und Donau“, die das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege präsentiert und die vom 5. September bis 10. Oktober in München zu sehen ist. WWS-Strube ist während dieser Zeit für die Sicherheitsdienstleistungen zuständig und leistet eine 24-Stunden-Überwachung.

Die Ausstellung basiert auf aktuellen Forschungen des Schwerpunktprogramms „Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der Karlsgraben, dessen Reste sich in der Nähe von Treuchtlingen in Mittelfranken befinden, wird derzeit von Forscherteams der Universität Jena, der Universität Leipzig und des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege untersucht. Wie wurde der Kanal geplant und konstruiert? Wie hat das Bauvorhaben die umgebende Siedlungslandschaft beeinflusst? Wurde das Großbauprojekt Karls jemals fertig und genutzt? Die Ausstellung „Großbaustelle 793″ präsentiert erste Antworten.

Ausstellungsort: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München

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