Ausstellung Biographien in Kohle geschrieben


„Biographien in Kohle geschrieben – Gemälde von Bergleuten aus Oberschlesien“ – so ist der Titel der neuen Sonderausstellung in der Zeche Zollern in Dortmund vom 23. Februar bis zum 7. April. WWS-Strube freut sich sehr, den Aufsichtsdienst zu übernehmen.

Die Ausstellung präsentiert Gemälde von Bergleuten und anderen Bergbaubeschäftigten aus dem oberschlesischen Kohlerevier. Landschaftsbilder, Stadtlandschaften und Zechenansichten dokumentieren, wie der Bergbau Menschen, Kultur und Landschaft in Oberschlesien geprägt hat – und warum die Kunst eine wichtige Rolle im Leben der Bergleute spielte und spielt.

 

Das oberschlesische Steinkohlenrevier im heutigen Polen besitzt ein ähnliches Landschaftsbild wie das Ruhrgebiet – mit Zechen und Hochöfen, Kolonien und Gartenstädten, Halden und Bergsenkungsseen. In Oberschlesien, wo es weder Bombenkrieg noch Wirtschaftswunder gab, blieb die gründerzeitliche Stadtlandschaft viel unverfälschter erhalten als bei uns.

Die Geschichts- und Industriekultur wurde (und wird) dort ebenfalls maßgeblich vom Bergbau beeinflusst. Das spiegelt sich auch in den Bildern der Ausstellung „Biographien in Kohle geschrieben“ wider, die aus der reichhaltigen Sammlung des Schlesischen Museums Kattowitz, einem „Landesmuseum“ der Wojwodschaft Schlesien, stammen.

Weitere Infos: https://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/