Hoher Besuch in Hohenschönhausen: Angela Merkel erhält Führung u.a. auch von WWS-Strube-Mitarbeiter


Bundeskanzlerin Angela Merkel ist es ein großes Anliegen, die prägende deutsch-deutsche Geschichte in präsenter Erinnerung zu halten. Nach acht Jahren besuchte sie deshalb am 11.08.2017 wieder das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Merkel ließ sich dabei über den Status Quo der Gedenkstätte informieren und besichtigte auch einen Zellentrakt. „Wir können nur eine gute Zukunft gestalten, wenn wir uns der Vergangenheit annehmen“, so das Statement der Kanzlerin nach ihrem Besuch an diesem bedrückenden Ort. Von 1951 bis 1989 waren in Hohenschönhausen mehr als 11.000 Menschen inhaftiert. Mitverantwortlich für die Führung der Kanzlerin durch Hohenschönhausen war neben Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe auch Mike Fröhnel, ein Mitarbeiter von WWS-Strube.

Der Besuch der Kanzlerin in Hohenschönhausen schlug hohe Wellen, selbst die ausländische Presse berichtete darüber. Im Jahr der Wahlen war dies sicherlich auch ein Zeichen. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte, fand passende Worte: „Merkels Besuch ist ein Signal, dass das Thema DDR-Unrecht nicht erledigt sei. Wir haben ja immer wieder neue Generationen, die heranwachsen und die wir informieren wollen, was Kommunismus eigentlich bedeutet“, wie er im Deutschlandfunk mitteilte.